Jean-Alphonse Turrettini

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jean-Alphonse Turrettini

Jean-Alphonse Turrettini (* 13. August 1671 in Genf; † 1. Mai 1737 ebenda) war ein Schweizer reformierter Theologe.

Leben[Bearbeiten]

Er war der Sohn des Genfer Theologieprofessors François Turrettini. Nach Studien in den Niederlanden, England und Frankreich trat er 1693 in den geistlichen Dienst, lehrte ab 1697 Kirchengeschichte und daneben ab 1705 auch Dogmatik. Er setzte sich ein für eine kirchliche Union mit den Lutheranern und verfasste zahlreiche dogmatische, kirchenpolitische, exegetische und kirchengeschichtliche Werke. Mit Samuel Werenfels und Jean Frédéric Ostervald bildete er das sogenannte «theologische Triumvirat der Schweiz», das im Gegensatz zum strengen Calvinismus Gedanken der Aufklärung und des Pietismus vorbereitete.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jean-Alphonse Turrettini – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, dies belegt ist und er den heutigen sprachlichen Anforderungen genügt.

Um danach auf den Meyers-Artikel zu verweisen, kannst du {{Meyers Online|Band|Seite}} benutzen.