Jean-Claude Andruet

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jean-Claude Andruet (* 13. August 1942 in Montreuil) ist ein ehemaliger französischer Rallyefahrer und Rundstrecken-Pilot.

Jean-Claude Andruet war in den 1960er- und 1970er-Jahren regelmäßig bei Rallyes und Sportwagenrennen am Start. Auch beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans war der Franzose über Jahre dabei und dort unter anderem als Werksfahrer für Renault Alpine und Lancia aktiv. Seine beste Platzierung bei diesem Langstreckenrennen war der fünfte Gesamtrang 1981, den er gemeinsam mit Landsmann Claude Ballot-Léna auf einem Ferrari 512 BB von Charles Pozzi erzielte.

Seine größten Erfolge gelangen ihm aber als Rallyefahrer. 1973 gewann er mit Beifahrerin „Biche“ (das Pseudonym der Französin Michèle Espinosi-Petit) auf einer Alpine A110 die Rallye Monte Carlo. Ein Jahr später gewann das Duo auf einem Lancia Stratos HF die Korsika Rallye. Seinen dritten Rallye-WM-Sieg sicherte er sich 1977 bei der Rallye San Remo. 1970 war Andruet Gesamtsieger der Rallye-Europameisterschaft.

Andruet gewann auch dreimal – 1972, 1981 und 1982 – die Gesamtwertung der Tour de France für Automobile.

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1967 FrankreichFrankreich Société Automobiles Alpine Alpine A210 FrankreichFrankreich Robert Bouharde Ausfall Unfall
1968 FrankreichFrankreich Société Automobiles Alpine Alpine A210 FrankreichFrankreich Jean-Pierre Nicolas Rang 12 und Klassensieg
1969 FrankreichFrankreich Société Automobiles Alpine Alpine A220 FrankreichFrankreich Henri Grandsire Ausfall überhitzter Zylinder
1970 FrankreichFrankreich Ecurie Intersports SA Ligier JS1 FrankreichFrankreich Guy Ligier Ausfall Zündverteiler
1971 FrankreichFrankreich Christian Poirot Porsche 910 FrankreichFrankreich Christian Poirot Ausfall Unfall
1972 FrankreichFrankreich Charles Pozzi Ferrari 365 GTB4 FrankreichFrankreich Claude Ballot-Léna Rang 5 und Klassensieg
1973 BelgienBelgien Ecurie Francorchamps Ferrari 365 GTB4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Richard Bond Rang 20
1974 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 312P ItalienItalien Teodoro Zeccoli Rang 9
1975 BelgienBelgien Ecurie Francorchamps Ferrari 365 GTB4 BelgienBelgien Teddy Pilette BelgienBelgien Hughes de Fierlandt Rang 12
1976 FrankreichFrankreich ASA Cachia Porsche Carrera RSR FrankreichFrankreich Thierry Sabine FrankreichFrankreich Philippe Dagoreau Rang 13
1978 FrankreichFrankreich Pozzi Thompson JMS Ferrari 512 BB ItalienItalien Spartaco Dini Ausfall Motorschaden
1979 FrankreichFrankreich Charles Pozzi Ferrari 512 BB ItalienItalien Spartaco Dini Ausfall Motorschaden
1980 FrankreichFrankreich JMS Racing Charles Pozzi Ferrari 512 BB FrankreichFrankreich Claude Ballot-Léna Ausfall Motorschaden
1981 FrankreichFrankreich Charles Pozzi Ferrari 512 BB LM FrankreichFrankreich Claude Ballot-Léna FrankreichFrankreich Hervé Regout Rang 5 und Klassensieg
1982 FrankreichFrankreich Charles Pozzi Ferrari 512 BB FrankreichFrankreich Claude Ballot-Léna Ausfall Motorschaden
1983 ItalienItalien Martini Racing Lancia LC2 ItalienItalien Paolo Barilla ItalienItalien Alessandro Nannini Ausfall Motorschaden
1985 FrankreichFrankreich WM Peugeot WM P83B SchweizSchweiz Claude Haldi FrankreichFrankreich Roger Dorchy Ausfall Unfall
1988 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chamberlain Engineering Spice Fiero S88C FrankreichFrankreich Claude Ballot-Léna FrankreichFrankreich Jean-Louis Ricci Ausfall Motorschaden
1989 FrankreichFrankreich Courage Compétition Cougar C20B FrankreichFrankreich Philippe Farjon JapanJapan Shunji Kasuya Rang 14 und Klassensieg

Weblinks[Bearbeiten]