Jean-Marie Londeix

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Jean-Marie Londeix (* 20. September 1932 in Libourne (Frankreich)) gehört zu den wichtigsten Vertretern des klassischen Saxophons.

Biographie[Bearbeiten]

Jean-Marie Londeix wurde 1932 in Libourne in Frankreich geboren. Bereits in jungen Jahren erhielt er eine umfassende musikalische Ausbildung, die neben dem Saxophon auch Instrumentalunterricht am Klavier und der Violine umfasste. 1951 bis 1953 studierte er in die Klasse von Marcel Mule[1] an dem renommierten Pariser Konservatorium, welches er als erster Saxophonist überhaupt mit der höchsten Auszeichnung abschloss, dem Prix d’Honneur [2].

Nachdem er 18 Jahre am Konservatorium von Dijon in Frankreich lehrte, wechselte er an das Nationale Konservatorium von Bordeaux und zog sich 2001 zurück. Während seiner langen Lehrtätigkeit bildete er viele bekannte Saxophonisten aus, u.a. Richard Dirlam, Perry Rask, Russell Peterson, Ryo Noda, Nelly Pouget, James Umble, Ross Ingstrup und Nikola Lutz. Weit über 250[2] Uraufführungen von für ihn komponierten Saxophonstücken führte er auf und spielte er ein.

Lehrwerke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • A comprehensive guide to the saxophon repertoire; 1844-2003. Roncorp Publ., Cherry Hill, N.J. 2003, ISBN 0-939-10307-9.
  • Eine (andere) Methode um Saxophon zu studieren. Chili Notes Musikverlag, Frankfurt/M. 2000 (Ardesa Spezial; Bd. 2).
  • 125 ans de musique pour saxophone. Répertoire général des œuvres et des ouvrages d'enseignement pour le saxophone. Leduc, Paris, 1971.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sax, Mule & Co, Jean-Pierre Thiollet, H & D, 2004, s. 216. ISBN 2 914 266 03 0
  2. a b http://www.jm-londeix.com/en/biography-londeix.htm offizielle Seite (engl.)