Jean-Paul Riopelle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jean-Paul Riopelle, CC, GOQ (* 7. Oktober 1923 in Montreal; † 12. März 2002 in Ile-aux-Grues) war ein kanadischer Maler und Bildhauer aus der Bevölkerungsgruppe der frankophonen Kanadier. Er war ein international anerkannter Vertreter des Action Painting.

Leben[Bearbeiten]

Riopelle studierte an der Kunstakademie in Montreal. Ende der 1940er zog er nach Paris, wo er führende Künstler des Action Painting, Surrealismus, Automatismus, Tachismus und Informel kennenlernte, die seine künstlerische Entwicklung beeinflussten.

Ab 1945 gehörte Riopelle zur Künstlergruppe „Les Automatistes“. 1956 lernte er die Malerin Joan Mitchell kennen, die seine Lebensgefährtin wurde. Die Beziehung hielt bis 1979. Jean-Paul Riopelle war Teilnehmer der documenta II (1959) und der documenta III im Jahr 1964 in Kassel.

Schüler und Assistent von Riopelle war Michel Vermeulen, der 1990 bis 1994 in seiner Werkstatt unter anderem an dem Monumentalwerk „Hommage à Rosa Luxembourg“ mitarbeitete.[1]

Jean-Paul Riopelle starb im Jahr 2002 in Ile-aux-Grues bei Québec.

Ausstellungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Website von Michel Vermeulen, abgerufen 26. August 2012

Weblinks[Bearbeiten]