Jean-Pierre Leguay

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Jean-Pierre Leguay in der Kathedrale Notre-Dame de Paris

Jean-Pierre Leguay (* 4. Juli 1939 in Dijon) ist ein französischer Komponist und Organist.

Leben[Bearbeiten]

Leguay studierte bei André Marchal, Gaston Litaize, danach am Conservatoire de Paris mit Simone Plé-Caussade, Rolande Falcinelli (Orgel) und Olivier Messiaen (Komposition). Von 1961 bis 1984 war er Titularorganist an der Kirche Notre-Dame-des-Champs in Paris. Von 1968 bis 1989 lehrte er Orgel und Orgelimprovisation sowie Musikgeschichte am Konservatorium von Limoges.

1985 wurde er gemeinsam mit Yves Devernay, Olivier Latry und Philippe Lefebvre Titularorganist der Kathedrale Notre-Dame de Paris, in der Nachfolge von Pierre Cochereau.

1989 erhielt er eine Professur für Orgel und Improvisation am Regionalkonservatorium (CRR) Dijon, wo er bis 2003 tätig war. Er gewann Preise unter anderem bei Improvisationswettbewerben in Lyon und Haarlem.

Literatur[Bearbeiten]

  •  À chacun son chant: Jean-Pierre Leguay, musiques pour orgue et avec orgue.. In: L'Orgue. Nr. 269, 2005, S. 3–187.
  •  Thomas Daniel Schlee: Abkehr und Einkehr. Anmerkungen zu Eitelkeit und Demut in der Orgelmusik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.. In: Musik und Kirche. 75, 2005, S. 200–208.
  •  Elke Völker: Auf der Suche nach der „Belle Epoque“. Institut des Jeunes Aveugles (INJA). Das staatliche Blindeninstitut in Paris.. In: Organ – Journal für die Orgel. 1, Nr. 3, 1998, S. 30–36.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Titularorganist an der Église Notre-Dame-des-Champs
1961–1984
Vorgänger Amt Nachfolger
Pierre Cochereau Titularorganist an der Orgel von Notre Dame de Paris
seit 1985
(gemeinsam mit Philippe Lefebvre
Olivier Latry
Yves Devernay († 1990))