Jean Baptiste LeChevalier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jean Baptiste LeChevalier (* 1. Juli 1752 in Trelly, Département Manche; † 2. Juli 1836 in Paris, Saint-Étienne-du-Mont) war ein französischer Gelehrter, Astronom und Archäologe.

LeChevalier studierte in Paris und lehrte 1772 bis 1778 an mehreren Collèges, begleitete sodann als Sekretär den Gesandten Marie Gabriel Choiseul-Gouffier nach Konstantinopel, um geographische und archäologische Forschungen anzustellen, und bereiste Italien und die Nordwestküste von Kleinasien, wo er seine Untersuchungen besonders der Ebene von Troja widmete.

Nach Ausbruch der Revolution nach Frankreich zurückgekehrt, ging er 1790 nach London, bereiste in den folgenden Jahren beinahe ganz Europa und kehrte erst 1795 nach Frankreich zurück.

Seit 1806 bei der Bibliothek Sainte-Geneviève in Paris angestellt, starb er als erster Konservator derselben am 2. Juli 1836 in Paris.

Schriften[Bearbeiten]

  • Voyage de la Troade, ou table de la plaine de Troie dans son état actuel (London 1794)
    • Reise nach Troas oder Gemählde der Ebene von Troja in ihrem gegenwärtigen Zustande, Altenburg, 1800
  • Voyage de la Propontide et du Pont-Euxin (London 1800, 2 Bde.)
    • Reise durch den Propontis und Pontus-Euxinus. Liegnitz und Leipzig: Siegert, 1801.

Einen Lebensabriss Lechevaliers lieferte Noël (Paris 1840).

Weblinks[Bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, dies belegt ist und er den heutigen sprachlichen Anforderungen genügt.

Um danach auf den Meyers-Artikel zu verweisen, kannst du {{Meyers Online|Band|Seite}} benutzen.