Jean Ersfeld

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Jean Ersfeld (* 1953 im Ösling Luxemburg) ist ein ehemaliger luxemburgischer Politiker.

Leben[Bearbeiten]

Bis zu seinem Konkurs am 8. November 2000 durch das Diekircher Handelsgericht, war Jean Ersfeld als Milchmann in Medernach tätig, wo er zu einer lokalen Persönlichkeit avancierte. Später zog er dann nach Hoscheid um. Er ist ein gebürtiger Öslinger.

Politik[Bearbeiten]

Zum ersten Mal trat Jean Ersfeld bei den Parlamentswahlen am 13. Juni 1999 in Erscheinung, als er auf der Liste der Déi Lénk kandidierte und 392 Stimmen erzielte.

Nachdem er nicht ins Parlament gewählt wurde, entschied er sich eine eigene Partei zu gründen. Am 24. Oktober 2003 gründete er daraufhin zusammen mit dem LCGB-Gewerkschafter Mathias Didier in Rollingen die Fräi Partei Lëtzebuerg (dt. „Freie Partei Luxemburg“). Seine Partei orientierte sich zu Anfängen noch an der liberal-demokratischen Politik, wechselte jedoch nach und nach zum Nationalismus und Revolutionismus. Die Partei trat bei den Parlamentswahlen vom 13. Juni 2004 an, kandidierte jedoch nur im Norden Luxemburgs. Dabei erzielte die Partei im Norden lediglich 0,69 % aller Stimmen (was 1.925 Einzelstimmen entspricht) und somit allen neun Kandidaten der Einzug ins Parlament verwehrt blieb, inklusive Jean Ersfeld. Auf nationaler Ebene erreichte die Partei 0,12 % aller Stimmen. Damit verlor die Partei weitestgehend an Bedeutung, weshalb sie nicht mehr bei den Parlamentswahlen vom 7. Juni 2009 antrat.

Stattdessen kandidierte er am 7. Juni 2009 auf der Biergerlëscht (dt. „Bürgerliste“) seines Freundes Aly Jaerling für den Bezirk Norden als Spitzenkandidat, sowie für das Europaparlament. Er konnte sich als Listenstärkster im Norden behaupten, wo er 351 Stimmen erzielte, was jedoch wieder nicht für den Einzug ins Parlament ausreichte.

Weblinks[Bearbeiten]