Jean Monnet Programm

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Das Jean-Monnet-Programm, auch bekannt als Jean Monnet Projekt, ist eine Initiative der Europäischen Union um Lehre, Forschung und Reflexion zur europäischen Integration an den Hochschulen zu fördern. Es ist nach Jean Monnet (1888–1979) benannt, der für viele ein Chefarchitekt der Europäischen Einigung ist.

Überblick[Bearbeiten]

Das Programm umfasst das Netzwerk von Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren, Institutionen auf universitärem Level, die von der Europäische Kommissionen für hochqualitative Forschung und Lehre im Bezug zur europäischen Integration anerkannt sind. Weiterhin finanziert die Kommission Jean-Monnet-Lehrstühle und die Jean-Monnet-Lehrmodule.

Das Programm wurde 1989 das erste Mal aufgelegt und richtet zwischen 1990 bis 2011 162 Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren, 875 Lehrstühle und 1101 Lehrmodule weltweit in 72 Ländern und fünf Kontinenten. So erreichen die Projekte, an denen 1.500 Hochschullehrer teilnehmen, jährlich etwa 500.000 Studenten. Jean-Monnet-Projekte werden nach Peer-Review-Prüfung durch unabhängige Fachkollegen aufgrund ihrer wissenschaftlichen Bedeutung ausgewählt. Die Projekte werden unter strikter Einhaltung des Grundsatzes der Freiheit von Wissenschaft und Lehre durchgeführt.[1]

See also[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jean Monnet Programm, letzter Zugriff 8. August 2012

Weblinks[Bearbeiten]