Jean Quirin de Forcade

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jean Quirin de Forcade Herr von Biaix (* 14. Dezember 1663[1] in Pau in Béarn; † 2. Februar 1729 in Berlin) war ein königlich preußischer Generalleutnant. Er war Chef des Infanterie-Regiments Nr. 23 und Kommandant der Residenz Berlin.

Sein Eltern waren der Maréchal de camp Jaques de Forcade Herr von Biaix und Philippine d'Espalunge Baronne d'Arras.

Er wurde in Pau in Béarn geboren und verließ wie viele Hugenotten das Land und kam nach Brandenburg. 1692 wurde er Hauptmann (Kapitän) in der preußischen Garde in Crossen. Am 12. September 1702 wurde er Major der der weißen Garde (später Infanterie-Regiment Nr. 1). Am 12. August 1705 wurde er Oberst. 1716 erhielt er das Infanterie-Regiment Nr. 23. Am 31. Mai 1718 wurde er Generalmajor. 1722 wurde er Kommandant der Residenz Berlin. Am 2. Februar 1729 wurde er noch zum Generalleutnant ernannt.

Familie[Bearbeiten]

Am 15. April 1697 heiratete er die Freiin Juliane von Honstedt (Hohnstaedt) aus dem Hause Erdeborn. Sie war die Tochter des Generalmajors Freiherr Leopold von Honstedt und dessen Frau Maria Magdalena Streiff von Löwenstein. Ihre beiden Söhne waren der preußische Generalleutnant Friedrich Wilhelm Quirin von Forcade sowie Peter Isaak von Forcade (1702–1775), Hofmarschall des Prinzen von Preußen, er war mit Anna Elisabeth Cantenius verheiratet und nach ihrem Tod heiratete er Katharina von Eickstedt.[2] Das Ehepaar hatte noch mehrere Töchter.

Literatur[Bearbeiten]

  • Leopold Zedlitz-Neukirch: Neues preussisches Adels-Lexicon. Band 2, S. 179. (Digitalisat)
  •  Anton Balthasar König: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. Band I, Arnold Wever, Berlin 1788, S. 438 (Jean Quirin de Forcade in der Google-Buchsuche).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bernhard Kroener, Potsdam:Staat, Armee, Residenz in der preussisch-deutschen Militärgeschichte. S. 169.
  2. Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern, Digitalisat