Jedidiah Morse

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Jedidiah Morse, von Samuel Finley Breese Morse.

Jedidiah Morse (* 23. Juli 1761; † 9. Juni 1826) war ein amerikanischer calvinistischer Geistlicher und Geograph.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Er studierte bis 1786 Theologie in Yale und war dann für etwa dreißig Jahre Pfarrer in Charlestown (Massachusetts). Zu seinen Freunden und zahlreichen Korrespondenten zählten Noah Webster, Benjamin Silliman und Jeremy Belknap.

Als er an einer Schule für junge Frauen unterrichtete, erkannte er die Notwendigkeit eines Geographie-Lehrbuchs.

Er lieferte auch Beiträge zu Dobson's Encyclopædia und widerlegt in der Encyclopædia Britannica veröffentlichte rassistische Ansichten über die indianischen Völker.

Mit drei Predigten im Mai 1798 beteiligte er sich an den Verschwörungstheorien zum Illuminatenorden in New England 1798/99 und unterstützte John Robison, der zuvor Proofs of a Conspiracy herausgegeben hatte.

Bei der Erstellung der Landkarten wurde er von seinem Sohn Sidney Edwards Morse (1794 - 1871) unterstützt,[1] während sich Samuel F. B. Morse (* 1791) mehr der Kunstmalerei widmete.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Geographie Made Easy; 1784
  • American Geographie; 1789
  • Universal Geographie der Vereinigten Staaten; 1797

Literatur[Bearbeiten]

  • William Buell Sprague, The Life of Jedidiah Morse: New York, 1874

Belege[Bearbeiten]

  1. Map Collection bei davidrumsey.com