Jeep DJ

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Jeep
Jeep-dj5.jpg
DJ
Produktionszeitraum: 1955–1984
Klasse: SUV
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotoren:
2,0–4,2 Liter
(53–88 kW)
Länge:
Breite:
Höhe:
Radstand: max. 2121 mm
Leergewicht: 997 kg
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines

Der Jeep DJ (Dispatcher Jeep) (dt.: Auslieferungs-Jeep) war eine Variante mit Hinterradantrieb vom Jeep CJ. Er wurde in den Modelljahren 1955 und 1956 von Willys-Overland hergestellt. 1967 - 1984 lebte der Name und AM General-Ägide nochmals auf.

DJ-3A[Bearbeiten]

Der DJ-3A wurde 1955 eingeführt. Er hatte die Karosserie des älteren CJ-3A und dessen Willys Go Devil - Motor L-134. Anders als der CJ-3A hatte er ein manuelles Dreiganggetriebe mit Mittelschaltung. Es gab viele verschiedene Ausführungen, wie Cabriolet, Hardtop und sogar einen Kombi.

1959 wurde das Modell Surrey Gala eingeführt. Es war für Ferienorte gedacht, üblicherweise für Autovermietungen. Diese Fahrzeuge waren im Allgemeinen rosa, es gab aber auch hellblau und hellgrün. Der Wagen hatte ein gestreiftes Stoffdach und eine Stoffabdeckung für das Reserverad ("Continental Tire Mount").

DJ-5 und DJ-6[Bearbeiten]

Der DJ-3A wurde 1965 vom rechtgelenkten DJ-5 Dispatcher 100 abgelöst. Dieser basierte auf dem CJ-5 und hatte entweder den Willys Hurricane - Motor oder den Buick Dauntless - V6 - Motor. Von 1965 bis 1973 gab es auch das um 508 mm längere Modell DJ-6 (ebenso wie das Schwestermodell CJ-6).

DJ-5A bis DJ-5M[Bearbeiten]

Der DJ-5A wurde 1967 eingeführt und damit begann ein Buchstabensystem, das Veränderungen in der Serie anzeigte.

Der DJ-5A hatte die Front des CJ, einen Vierzylinder-Chevrolet Nova-Motor und eine 2-stufige Powerglide-Getriebeautomatik. 1971 gab es eine Variante mit einem Kühlergrill mit 5 Stäben ohne Blinker, die nur zur Postverteilung verwendet wurde. Das gewährte dem Reihensechszylinder von AMC und seinem Kühler mehr Platz. Sie ähnelten der CJ-Serie, waren aber geschlossene Fahrzeuge mit Hinterradantrieb und Schiebetüren (die während der Fahrt offen bleiben konnten) und einer hinteren Klapptüre. Die meisten Fahrzeuge hatten nur einen Fahrersitz und einen Behälter für Briefe anstatt des Beifahrersitzes. Ein Vorteil gegenüber früheren Jeep-Modellen war die Montage der hinteren Blattfedern außerhalb der Rahmenträger, was dem Fahrzeug mit seinem hohen Schwerpunkt mehr Kippstabilität verlieh, besonders bei Autobahngeschwindigkeit. Die meisten Fahrzeuge hatten auch ein Sperrdifferential und ein verstärktes Lenkgetriebe.

AMCs Tochter AM General brachte etliche verschiedene Motoren zum Einsatz. Die Fertigung des DJ endete 1984 mit dem DJ-5M, der den Reihenvierzylinder mit 2458 cm³ Hubraum hatte.

  • DJ-3A (1955-64): 2196 cm³ - R4 - sv, manuelles Dreiganggetriebe
  • DJ-5 (1965-67): 2196 cm³ - R4 - sv, manuelles Dreiganggetriebe
  • DJ-5A (1968-70): Chevrolet - R4, Powerglide-Automatik
  • DJ-5B (1970-72): 3802 cm³ - R6 (AMC), BorgWarner T-35 Automatik mit 3 Stufen
  • DJ-5C (1973-74): 3802 cm³ - R6 (AMC), T-35 oder M-11 Automatik
  • DJ-5D (1975-76): 3802 cm³ - R6 (AMC), 727 TorqueFlite Automatik
  • DJ-5F (1977-78): 3802 / 4228 cm³ - R6 (AMC), 727 TorqueFlite Automatik
  • DJ-5G (1979): 1983 cm³ - R4 (Audi), 904 TorqueFlite Automatik
  • DJ-5L (1982): 2474 cm³ - R4 (General Motors), Chrysler 904 - Getriebe
  • DJ-5M (1983-84): 2458 cm³ - R4 (AMC). Chrysler 904 - Getriebe

Weblinks und Quellen[Bearbeiten]