Jeff McMahan

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Jeff McMahan (* 30. August 1954) ist US-amerikanischer Moralphilosoph und lehrt an der Rutgers University in New Brunswick, New Jersey. Besondere Aufmerksamkeit erreichte er durch seine Arbeiten zur Ethik des Tötens (vor allem im Krieg). Ferner formulierte McMahan als erster die Eigenartigkeit der sogenannten „Asymmetrie“ als ein philosophisches Problem. Er studierte unter anderem in Oxford und Cambridge.

Leben[Bearbeiten]

Ausbildung[Bearbeiten]

McMahan schloss im Jahr 1976 sein Studium der englischen Literatur an der University of the South, Sewanee, Tennessee als Bachelor of Arts ab. 1978 erreichte er denselben Abschluss in Philosophie, Politikwissenschaft und Betriebswirtschaft an der Oxford University, an der er 1983 als Master of Arts in Philosophie abschloss. 1986 erreichte er den Doktorgrad an der Cambridge University.[1]

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]

In den Jahren von 1982 bis 1984 unterrichtete er Philosophie in Cambridge, sowie an der University of Illinois in Chicago. Von 1983 bis 1986 war er Forschungsbeauftragter im Fach Philosophie in Cambridge. Von 1986 bis 2001 war er zunächst als Assistenzprofessor, ab 1992 außerordentlicher Professor an der University of Illinois. Dieselbe Hochschule berief ihn im Jahr 2001 zum Professor für Philosophie. Seit dem Jahr 2003 lehrt er an der Rutgers University. Seit 2006 ist er darüber hinaus als Gastprofessor an der Princeton University tätig.[1]

Preise[Bearbeiten]

  • 1977 und 1978: Sidgwick Prize des Corpus Christi College in Oxford für den besten philosophischen Aufsatz
  • 1990: Arnold O. Beckman Research Award der University of Illinois
  • 2007: Frank Chapman Sharp Memorial Prize der American Philosophical Association für den besten unveröffentlichten Aufsatz der Philosophie über Krieg und Frieden für das Manuskript von The Morality and Law of War.[1]

Werke[Bearbeiten]

  • British Nuclear Weapons: For and Against; London; Junction Books; 1981[2]
  • Reagan and the World: Imperial Policy in the New Cold War; London; Pluto Press; 1984[2]
  • Reagan and the World: Imperial Policy in the New Cold War; überarbeitete Version; New York; Monthly Review Press; 1985[2]
  • The Morality of Nationalism; New York und Oxford; Oxford University Press; 1997[2]
  • The Ethics of Killing. Problems at the Margins of Life; Oxford; 2002[2]
  • Killing in War; Oxford; 2009[2]

Literatur über Jeff McMahan[Bearbeiten]

  • Bernhard Koch; Neuere Diskussionen um das ius in bello, erschienen in: Ines-Jacqueline Werkner, Antonius Liedhegener (Hrsg.): Gerechter Krieg - Gerechter Friede; Wiesbaden; 2009

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Lebenslauf auf der Website der Rutgers University (PDF; 111 kB)
  2. a b c d e f Bilbliografie auf der Website des Autors