Jeffrey (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Jeffrey
Originaltitel Jeffrey
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1995
Länge 92 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Christopher Ashley
Drehbuch Paul Rudnick
Produktion Mark Balsam, Mitchell Maxwell, Victoria Maxwell
Musik Stephen Endelman
Kamera Jeffrey Tufano
Schnitt Cara Silverman
Besetzung

Jeffrey ist ein Film des Regisseurs Christopher Ashley aus dem Jahr 1995. Die Tragikomödie basiert auf dem gleichnamigem Off-Broadway-Stück und wurde von den Filmstudios The Booking Office und Workin' Man Films produziert.

Handlung[Bearbeiten]

Jeffrey ist ein erfolgloser New Yorker Schauspieler, der sich seinen Lebensunterhalt als Kellner verdient. Als Aids, besonders in den schwulen Reihen, ein immer größeres Thema wird und die Angst beständig steigt, beschließt er künftig auf Sex zu verzichten. Doch kaum hat er diesen Entschluss gefasst, verliebt er sich in Steve aus dem Fitness-Studio. Gerade als er sein No Sex-Vorhaben wieder abblasen will, erfährt er, dass Steve HIV-positiv ist und für Jeffrey bricht eine Welt zusammen. Jeffrey versucht verzweifelt Steve nicht mehr über den Weg zu laufen, doch dieser geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Jeffreys Freunde Sterling und Darius wollen ihn immer wieder davon überzeugen, Steve schließlich doch eine Chance zu geben. Bis die Geschichte schließlich eine Wendung erfährt, als bei dem HIV-positiven Darius das Virus ausbricht.

Rezeption[Bearbeiten]

Nach einem gleichnamigem Off-Broadway-Erfolg inszenierte Christopher Ashley den ersten Film, der das heikle Thema AIDS von der humoristischen Seite aus betrachtet. Unverkrampfte Dialoge und eine originelle Story verleihen dieser charmanten Homosexuellen-Komödie ein Maß an Gelassenheit, die tabubrechend wirkt.

Besonders bemerkenswert an "Jeffrey" sind die Szenen, in denen sich die Darsteller an das Publikum wenden und erzählen, nachdem sie die eigentliche Filmszene eingefroren haben oder wenn sich plötzlich die Statisten in das Filmgeschehen einmischen.

Kritik[Bearbeiten]

  • „Brillante Komödie über Lieben und Lachen in den Zeiten von Aids.“ (Cinema)
  • „Ein provozierender Film nach einem Bühnenstück, der neben der ernsten Thematik sein Sujet zugleich für einige grelle Schlaglichter auf die Szene nutzt.“ (film-dienst)

Weblinks[Bearbeiten]