Jeffrey Lewis

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Jeffrey Lewis (2006)

Jeffrey Lewis (* 1975 in New York City) ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter und Comic-Zeichner. Er wurde als Teil der Anti-Folk-Bewegung bekannt.

Musikalischer Stil[Bearbeiten]

Jeffrey Lewis' Stil ist durch die Folk- und Punk-Szene in New York, besonders in Greenwich Village und der Lower East Side bestimmt, auch wenn er sich auch auf andere Quellen wie die britische Band Crass bezieht. Er ist in der Lower East Side von Manhattan aufgewachsen, seine Lieder sind sehr von dieser Umgebung geprägt. Er beschäftigt sich auch mit der Geschichte dieser Musik und gilt als exzellenter Kenner der Geschichte dieser Szene. Er verarbeitet sein Wissen in durchaus (selbst)ironischen Songs wie The Complete History of Punk. Einige seiner musikalischen Einflüsse besingt er in Liedern wie The Chelsea Hotel Oral Sex Song (in Anspielung auf Leonard Cohens Song "Chelsea Hotel #2") und The History of The Fall. Wie bei Cohen so sind auch Lewis Lyrics sehr komplex, oft die Kombination einer depressiven Weltsicht mit der Hoffnung auf eine Besserung, kombiniert mit stechendem Witz.

Leben[Bearbeiten]

Lewis besuchte das Purchase College und machte 1997 seinen Abschluss. Seine Diplomarbeit schrieb er über Alan Moores Graphic Novel Watchmen. Nach der Unterzeichnung eines Vertrages mit dem britischen Musiklabel Rough Trade im Jahre 2001 brachte Lewis sein erstes Album heraus The Last Time I Did Acid I Went Insane. Dem folgte 2003 It's The Ones Who've Cracked That The Light Shines Through. City & Eastern Songs wurde im November 2005 in Großbritannien veröffentlicht. Auf diesem Album arbeitete er stark mit seinem Bruder Jack Lewis zusammen, der einige Songs schrieb und sang. Des Weiteren kooperierte Lewis mit Künstlern wie Kimya Dawson von The Moldy Peaches und Diane Cluck. Einige seiner selbstgezeichneten Comics erscheinen in der Cover Art seiner CDs. 2006 unterstützte er Adam Green bei einigen seiner Auftritte, ein Jahr später stand er mit Daniel Johnston, den er auch als Vorbild benennt, und Antifolk-Kollegen Herman Düne auf der Bühne. Im Oktober 2007 erschien 12 Crass Songs. Auf diesem Album interpretiert Jeffrey Lewis 12 Lieder der Anarcho-Punk-Band Crass.

Comics[Bearbeiten]

Lewis zweiter kreativer Output ist das Zeichnen von Comics. Als Vorbilder benennt er u. a. Dan Clowes, Rick Veitch, Alan Moore, Jack Kirby und Klassiker wie Robert Crumb. Er hat seine eigene Comicserie unter den Namen Fuff (vorher Guff) veröffentlicht.

Weblinks[Bearbeiten]