Jelena Dokić  |
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| Nationalität: |
Australien Australien
Serbien Serbien |
| Geburtstag: |
12. April 1983 |
| Größe: |
175 cm |
| Gewicht: |
60 kg |
| 1. Profisaison: |
1998 |
| Spielhand: |
Rechts, beidhändige Rückhand |
| Trainer: |
Louise Pleming |
| Preisgeld: |
4.475.060 US-Dollar |
| Einzel |
| Karrierebilanz: |
348:221 |
| Karrieretitel: |
6 WTA, 8 ITF |
| Höchste Platzierung: |
4 (19. August 2002) |
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| Doppel |
| Karrierebilanz: |
118:99 |
| Karrieretitel: |
4 WTA, 0 ITF |
| Höchste Platzierung: |
10 (4. Februar 2002) |
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| Mixed |
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| Letzte Aktualisierung der Infobox: 8. April 2013 |
| Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks) |
Jelena Dokić (* 12. April 1983 in Osijek, damals Jugoslawien) ist eine australische Tennisspielerin serbischer Herkunft.
Die in Jugoslawien geborene Jelena Dokić, die seit 1998 auf der WTA Tour spielt, emigrierte 1994 mit ihrer Familie nach Australien. Zwischen 1994 und 2002 trat sie für Australien an, 1999 gewann sie zusammen mit Mark Philippoussis den Hopman Cup. Ihr größter sportlicher Erfolg war ihre Halbfinalteilnahme in Wimbledon im Jahr 2000. Die beste Platzierung in der WTA-Weltrangliste erreichte Dokić am 19. August 2002 mit Rang 4. Im Mai 2001 war sie „Spielerin des Monats“ auf der WTA Tour.
Nach einem Skandal während der Australian Open 2001, als Dokić und ihr Vater den Veranstaltern Manipulation bei der Auslosung vorwarfen, kehrte die Familie nach Serbien zurück und Dokić spielte wieder für ihre alte Heimat. Der genannte Skandal war nicht der letzte Streit, an dem Jelenas Vater Damir beteiligt war. Auseinandersetzungen mit Turnier-Veranstaltern, Trainern und Funktionären der WTA, aber auch private Probleme bremsten den sportlichen Erfolg seiner Tochter.
Dokić trennte sich im November 2005 von ihrem Vater und ging erneut nach Australien. Dort entschuldigte sie sich für die früheren Vorfälle und beteuerte, dass sie wieder unter australischer Flagge spielen wollte. Noch 2005 bestritt sie die Qualifikation bei einem kleinen Turnier im Melbourne Park, um eine Wildcard für die Australian Open zu erhalten, was ihr auch gelang.
Beim WTA-Turnier in Auckland im Januar 2006 verlor sie ihr Auftaktmatch gegen Julia Schruff, den geplanten Auftritt in Canberra musste sie wegen Verletzung absagen. Nach ihrem Aus in der ersten Runde in Melbourne gegen Virginie Razzano sagte sie mehrere Turniere ab. 2006 trat sie noch bei drei weiteren Turnieren an: Im April verlor sie in der Qualifikation des Challenger von Biarritz mit 5:7, 5:7 gegen die kaum bekannte Italienerin Eleonora Punzo. Bei einem weiteren Challenger in Italien erreichte sie über die Qualifikation die zweite Runde, wo sie der Rumänin Mădălina Gojnea unterlag. In Wimbledon trat sie mit einer Wildcard an, schied jedoch gleich in der ersten Runde der Qualifikation gegen die in der Weltrangliste inzwischen ebenfalls weit abgerutschte Alexandra Stevenson in drei Sätzen aus.
2008 gewann Dokić die internationalen Hessischen Meisterschaften. Am 20. Juli besiegte sie im Endspiel Michelle Gerards aus den Niederlanden mit 6:0, 6:0. Auch bei den ebenfalls mit 25.000 US-Dollar dotierten ITF-Turnieren im Mai in Florenz und Caserta gewann sie den Titel. Zudem zog sie zwischen Mai und Juli zweimal in ein Halbfinale ein.
Bei den Australian Open 2009 erreichte Dokić (erneut mit einer Wildcard am Start) nach Siegen über Tamira Paszek, Anna Tschakwetadse, Caroline Wozniacki und Alissa Kleibanowa überraschend das Viertelfinale. Dort musste sie sich der an Position 3 gesetzten Russin Dinara Safina mit 4:6, 6:4 und 4:6 geschlagen geben.
Am 6. März 2011 gewann Dokić nach fast neun Jahren wieder ein WTA-Turnier. Im Finale von Kuala Lumpur besiegte sie Lucie Šafářová, die zwei Matchbälle im Tiebreak des zweiten Satzes und eine 3:1-Führung im dritten Satz nicht zu ihren Gunsten nutzen konnte, mit 2:6, 7:69, 6:4.
Seit Dokić beim Family Circle Cup 2012 in der ersten Runde verletzt aufgeben musste, hat sie kein Turnier mehr bestritten. Im Mai 2013 sagte sie in einem Interview, sie trainiere für ein Comeback bei kleineren Turnieren.[1]
| Nr. |
Datum |
Turnier |
Kategorie |
Belag |
Finalgegnerin |
Ergebnis |
| 1. |
20. Mai 2001 |
Italien Rom |
WTA Tier I |
Sand |
Frankreich Amélie Mauresmo |
7:63, 6:1 |
| 2. |
23. September 2001 |
Japan Tokio |
WTA Tier III |
Hart |
Spanien Arantxa Sánchez Vicario |
6:4, 6:2 |
| 3. |
7. Oktober 2001 |
Russland Moskau |
WTA Tier I |
Teppich |
Russland Jelena Dementjewa |
6:3, 6:3 |
| 4. |
7. April 2002 |
Vereinigte Staaten Sarasota |
WTA Tier IV |
Sand |
Russland Tatjana Panowa |
6:2, 6:2 |
| 5. |
16. Juni 2002 |
Vereinigtes Konigreich Birmingham |
WTA Tier III |
Rasen |
Russland Anastassija Myskina |
6:2, 6:3 |
| 6. |
5. Mai 2008 |
Italien Florenz |
ITF |
Sand |
Tschechien Lucie Hradecká |
6:1, 6:3 |
| 7. |
12. Mai 2008 |
Italien Caserta |
ITF |
Sand |
Osterreich Patricia Mayr |
6:3, 6:1 |
| 8. |
14. Juli 2008 |
Deutschland Darmstadt |
ITF |
Sand |
Niederlande Michelle Gerards |
6:0, 6:0 |
| 9. |
4. Oktober 2009 |
Griechenland Athen |
ITF |
Hart |
Griechenland Eleni Daniilidou |
6:2, 6:1 |
| 10. |
1. November 2009 |
Frankreich Poitiers |
ITF |
Hart |
Schweden Sofia Arvidsson |
6:4, 6:4 |
| 11. |
18. Juli 2010 |
Frankreich Contrexéville |
ITF |
Sand |
Frankreich Olivia Sanchez |
4:6, 6:3, 6:1 |
| 12. |
1. August 2010 |
Rumänien Bukarest |
ITF |
Sand |
Tschechien Zuzana Ondrášková |
3:6, 6:1 7:63 |
| 13. |
8. August 2010 |
Kanada Vancouver |
ITF |
Hart |
Frankreich Virginie Razzano |
6:1, 6:4 |
| 14. |
6. März 2011 |
Malaysia Kuala Lumpur |
WTA International |
Hart |
Tschechien Lucie Šafářová |
2:6, 7:69, 6:4 |
Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren [Bearbeiten]
- ↑ Battling Jelena Dokic counts the years wasted by abusive father The Australian, 11. Mai 2013