Jelly Belly
Unter dem Markennamen Jelly Belly produziert die US-amerikanische Firma Jelly Belly Candy Company mit Sitz in Fairfield/Kalifornien sogenannte Geleebohnen. Dabei handelt es sich um kleine (pro Stück etwa ein Zentimeter große) Süßwaren in Form von Kidneybohnen.
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[Bearbeiten] Inhaltsstoffe
Unter ihrer variabel gefärbten Zuckerkruste bestehen sie vollständig aus Gelee, grundsätzlich sind Zucker, Maissirup und Maisstärke sowie (als Überzugsmittel) Bienenwachs und Carnaubawachs enthalten. Die weiteren Zutaten Geschmacksstoffe und Farbstoffe variieren nach Sorte.
[Bearbeiten] Sorten
Populär sind die Jelly-Belly-Bohnen vor allem dadurch, dass sie in einer großen Anzahl von (auch als unkonventionell geltenden) Geschmacksrichtungen erhältlich sind. Mittlerweile werden fünfzig verschiedene Geschmackssorten angeboten. Zusätzlich zu diesen Sorten gibt es noch eine spezielle saure Kollektion. Einige Sorten sind auch ohne Zucker erhältlich.
Derzeit (November 2011) werden folgende 50 Geschmacksrichtungen offiziell angeboten:
Ananas, Banane, Blaubeere, Brombeere, Butter Popcorn, Cappuccino, Caramel Apple, Cremesoda, Dreibeeren, Dunkle Schokolade, Erdbeer-Daiquiri, Erdbeer-Käsekuchen, Erdbeermarmelade, Geröstete Marshmallow, Granatapfel, Grape, Grüner Apfel, Grüner Tee, Himbeere, Inselpunsch, Karamell-Popcorn, Kaugummi, Kirsch-Cola, Kirsche, Kiwi, Kokosnuss, Lakritze, Lemon Drop, Limone, Mandarine, Mango, Margarita, Melon, Milchkaffee, Orange Juice, Orangensorbet, Pfirsich, Pflaume, Piña Colada, Pink Grapefruit, Roter Apfel, Saftige Birne, Schokoladenpudding, Sizzling Cinnamon, Tutti-Frutti, Vanille, Wassermelone, Zimt, Zitrone, Zuckerwatte. [1]
[Bearbeiten] Geschichte
Jelly-Belly-Bohnen werden seit 1976 von der Jelly Belly Candy Company (ehemals Herman Goelitz Candy Company) hergestellt, basierend auf einem ursprünglichen Konzept des Süßwarenhändlers David Klein. Im Unterschied zu anderen im Handel befindlichen Geleebohnen sollte sich das neue Produkt durch zwei Eigenschaften auszeichnen und bei erwachsenen Kunden profilieren: einen verminderten Zuckergehalt sowie eine Aromatisierung und Färbung nicht nur in der Zuckerkruste, sondern auch im Geleekörper. Zudem sollen die Aromen vom Kunden als möglichst wenig „industriell“ wahrgenommen werden, weswegen nach Möglichkeit auf natürliche Aromastoffe zurückgegriffen wird.
Erste Verkaufsstätte der Bohnen war eine kleine Eisdiele in Alhambra (Kalifornien). Zunächst existierten nur acht Geschmacksrichtungen, die nach und nach mit steigender Popularität des Produktes ergänzt wurden.
[Bearbeiten] Sonstiges
Einen großen Bekanntheitsschub erhielten Jelly-Belly-Bohnen durch US-Präsident Ronald Reagan, der diese sehr schätzte und stets einen Vorrat auf seinem Schreibtisch im Oval Office sowie in der Air Force One aufbewahrte.
Während nicht eindeutig geklärt ist, ob die Idee für die aus den Harry-Potter-Büchern bekannten Bertie Bott's Bohnen in allen Geschmacksrichtungen auf Jelly-Belly-Geleebohnen basiert, bot Jelly Belly für einige Zeit eine eigene Bertie-Bott's-Kollektion in zehn Geschmacksrichtungen an: Saure Gurke, Schwarzer Pfeffer, Popel, Dreck (Erde), Regenwurm, Ohrenschmalz, Würstchen, faules Ei, Seife, Erbrochenes. Es handelte sich dabei um regulär (in den USA) erhältliche Produkte.
Die Sängerin Kina Grannis produzierte das Musikvideo zu ihrem Lied In Your Arms im Stop-Motion-Stil, wobei das Artwork komplett auf Jelly Beans beruht. Dabei wurden 288 000 Jelly Beans verwendet.[2]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Jelly-Belly-Homepage: 50 Offizielle Sorten
- ↑ http://www.youtube.com/watch?v=cIH4MJAC2Tg Making-of zum Kina-Grannis-Musikvideo "In Your Arms"