Jenny Owens

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Jenny Owens Alpin Freestyle Ski Alpin Freestyle-Skiing
Nation AustralienAustralien Australien
Geburtstag 17. Mai 1978
Geburtsort Sydney
Größe 168 cm
Gewicht 63 kg
Karriere
Disziplin Ski Alpin
Freestyle-Skiing
Status zurückgetreten
Karriereende 2014
FIS Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
Debüt im Weltcup 17. Dezember 1999
Gesamtweltcup 114. (2001/02)
Abfahrtsweltcup 46. (2001/02)
FIS Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
Debüt im Weltcup 20. Januar 2006
Gesamtweltcup 21. (2007/08)
Skicross-Weltcup 7. (2007/08)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Skicross 0 2 2
letzte Änderung: 10. März 2014

Jenny Owens (* 17. Mai 1978 in Sydney) ist eine ehemalige australische Skisportlerin, die zuerst als Skirennläuferin und später als Freestyle-Skierin in der Disziplin Skicross aktiv war.

Biografie[Bearbeiten]

Ihren ersten von fünf australischen Meistertiteln gewann Owens im Jahr 1998. Das beste Ergebnis bei Juniorenweltmeisterschaften war im selben Jahr ein elfter Platz in der Abfahrt. Ihr Debüt im Alpinen Skiweltcup gab sie am 17. Dezember 1999 in St. Moritz, wo sie in der Abfahrt auf Platz 46 fuhr. Am darauf folgenden Tag belegte sie den 29. Platz in derselben Disziplin und holte erstmals Weltcuppunkte.

Owens bekundete Mühe, den Anschluss an die Weltspitze zu finden und nahm deshalb vermehrt an Kontinentalmeisterschaften teil. In den Wintern 2000/01 und 2001/02 erzielte sie in Europacup-Abfahrten je einen Podestplatz. Ihr bestes Weltcupergebnis erzielte sie am 13. Januar 2002 mit Platz 17 in der Kombination von Saalbach-Hinterglemm. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 wurde sie Neunte in der Kombination.

Weitere Erfolge im alpinen Skisport blieben aus und Owens trat im Januar 2004 aus finanziellen Gründen zurück. Im Sommer 2005 entschloss sie sich, zum Freestyle-Skiing zu wechseln und in der Disziplin Skicross anzutreten. Am 20. Januar 2006 startete Owens in Kreischberg erstmals in einem Skicross-Weltcuprennen und wurde sogleich Achte. Das beste Ergebnis in ihrer Premierensaison war ein vierter Platz in der Sierra Nevada. Die erste Podestplatzierung erzielte sie am 16. Januar 2008 in Flaine mit Platz zwei, gefolgt von einem dritten Platz vier Tage später in Kreischberg.

Einen weiteren Podestplatz erzielte Owens in der Saison 2008/09. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 fuhr sie auf den 13. Platz. In der Weltcupsaison klassierte sie sich regelmäßig unter den besten zehn (darunter ein dritter Platz), bei der Freestyle-Weltmeisterschaft 2011 wurde sie Fünfte. 2012 gewann sie bei den Winter X Games die Bronzemedaille.

Owens beendete nach der Saison 2013/14 sein aktive Karriere.[1]

Erfolge Alpin[Bearbeiten]

Olympische Spiele
  • 2002 Turin: 9. Kombination, 29. Abfahrt, 29. Super-G
Weltmeisterschaften
  • St. Anton 2001: 31. Abfahrt, 31. Riesenslalom, 34. Super-G, 36. Slalom
Juniorenweltmeisterschaften
Weltcup
  • 3 Platzierungen unter den besten 30           
Weitere Erfolge
  • 5 australische Meistertitel (Riesenslalom 1998, 2001, 2002, 2008; Slalom 2002)
  • 2 Podestplätze im Europacup
  • 6 Siege im Australian New Zealand Cup
  • 2 Siege in FIS-Rennen

Erfolge Freestyle[Bearbeiten]

Olympische Spiele
Weltmeisterschaften
Weltcup
  • 15 Platzierungen unter den besten zehn, davon 4 Podestplätze
Weitere Erfolge
  • Winter X Games 2012: 3. Skier X

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Time to say good-bye: Freestyle Skiing retirements (Englisch) FIS-Ski.com. 30. April 2014. Abgerufen am 5. Mai 2014.