Jenny Wolf

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Jenny Wolf Eisschnelllauf
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 31. Januar 1979
Geburtsort Berlin, DDR
Karriere
Verein Eissportverein Berlin ’08
Trainer Thomas Schubert
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 4 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Nationale Medaillen 10 × Gold 5 × Silber 5 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Silber 2010 Vancouver 2 x 500 m
ISU Sprintweltmeisterschaften
Gold 2008 Heerenveen Sprint
Silber 2009 Moskau Sprint
Bronze 2010 Obihiro Sprint
ISU Einzelstreckenweltmeisterschaften
Gold 2007 Salt Lake City 2 x 500 m
Gold 2008 Nagano 2 x 500 m
Gold 2009 Richmond 2 x 500 m
Gold 2011 Inzell 2 x 500 m
Platzierungen im Eisschnelllauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 1999
 Weltcupsiege 55
 Gesamt-WC 100 1. (05/06 − 08/09)
 Gesamt-WC 500 1. (05/06 − 10/11)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 100 Meter 12 5 0
 500 Meter 46 12 5
letzte Änderung: 7. März 2011

Jenny Wolf (* 31. Januar 1979 in Berlin) ist eine deutsche Eisschnellläuferin.

Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin erreichte sie im 500-Meter-Lauf den 6. Platz. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 erreichte sie auf der gleichen Strecke den 10. Platz.

Ihre eigentliche Paradestrecke waren zunächst die 100 Meter, wo sie zur Weltspitze gehört, die jedoch nicht olympisch sind. Zu Beginn der Saison 2006/07 schaffte sie ihren endgültigen Durchbruch. Sie gewann auf ihrer Heimbahn zwei 500-Meter-Rennen gegen die komplette Weltelite und stellte dabei einen Weltrekord für das Flachland auf. Über 100 Meter lief sie am 4. März 2007 einen neuen Weltrekord in der Zeit von 10,28 Sekunden. Damit verbesserte sie den alten Rekord von Swetlana Schurowa um 0,03 Sekunden. In den Saisons 2005/06 und 2006/07 gewann Wolf jeweils die Gesamtweltcups auf den 100- und 500-Meter Strecken.

Bei den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften 2007 in Kearns, Salt Lake City holte sie auf der Olympiaeisbahn von 2002 über 500 m mit der Weltrekordzeit von 37,04 Sekunden die Goldmedaille und damit ihre erste Medaille bei Weltmeisterschaften.

Bei der Sprint-Weltmeisterschaft in Heerenveen gewann sie am 19./20. Januar 2008 den Titel. Am 24. Januar 2008 verbesserte sie ihren Flachland-Weltrekord im norwegischen Hamar auf 37,52 Sekunden und unterbot ihre fünf Tage alte Bestmarke aus Heerenveen um 0,08 Sekunden. Bei der Einzelstrecken-Weltmeisterschaft 2008 in Nagano verteidigte sie ihren Weltmeistertitel über die 500 m Sprintstrecke aus dem Vorjahr.

Am 11. Dezember 2009 stellte sie beim Weltcup in Salt Lake City erneut einen 500-Meter-Weltrekord in 37,00 Sekunden auf und unterbot damit ihren eigenen Rekord von 2007 nochmals um 0,02 Sekunden.

Am 16. Februar 2010 gewann Wolf bei den Olympischen Spielen in Vancouver über 2 x 500 m die Silbermedaille. Über 1.000 konnte sie am 18. Februar 2010 nur den 17. Platz erreichen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Weltcup-Platzierungen

Platzierung 100 m 500 m 1000 m 1500 m 3000 m 5000 m
1. Platz 12 46
2. Platz 5 12
3. Platz 0 5
Top 10 4 26

(Stand 6. März 2011)

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Wowereit verlieh Berliner Landesorden an verdienstvolle Frauen und Männer

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Jenny Wolf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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