Jenoptik

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JENOPTIK Aktiengesellschaft
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0006229107
Gründung 1991
Sitz Jena, Deutschland

Leitung

Mitarbeiter 3.433 (Dezember 2013)[1]
Umsatz 600,3 Mio. (2013)[1]
Branche Optik und Elektronik
Website www.jenoptik.com
Gebäude 14 der Jenoptik in Göschwitz

Die JENOPTIK Aktiengesellschaft ist ein weltweit führender, börsennotierter Optoelektronik-Konzern mit Sitz in Jena (Thüringen).[2]

Jenoptik (früher auch als Ost-Zeiss bezeichnet) gliedert sich in die fünf Sparten Laser & Materialbearbeitung, Optische Systeme, Industrielle Messtechnik, Verteidigung & Zivile Systeme sowie Verkehrssicherheit. Zu den Hauptkunden zählen vor allem Unternehmen der Halbleiter- und Halbleiterausrüstungsindustrie, der Automobil- und Automobilzulieferindustrie, der Medizintechnik, der Sicherheits- und Wehrtechnik sowie der Luftfahrtindustrie.

Jenoptik ist auch der Markenname, unter dem vor 1990 Produkte von VEB Carl Zeiss Jena nach Westdeutschland exportiert wurden.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Vorgeschichte von Jenoptik reicht bis ins Jahr 1846 zurück, als Carl Zeiss in Jena seine optische Werkstatt eröffnete. Der in die Werkstatt eingetretene Ernst Abbe wurde nach dem Tod von Carl Zeiss alleiniger Inhaber und gründete die Carl-Zeiss-Stiftung Jena, in deren Eigentum später die Firma Carl Zeiss und das Glaswerk Schott übergehen. 1948 wurden das Zeiss-Werk und das Glaswerk Schott in Volkseigentum überführt.

Nach der Wende in der DDR übernahm die Treuhandanstalt das Kombinat VEB Carl Zeiss Jena. Aus dem Jenaer Stammbetrieb wurde zunächst die Carl Zeiss Jena GmbH gebildet, die ab 10. September 1990 als Jenoptik Carl Zeiss Jena GmbH firmierte. Die Gesellschaft bestand damals aus 13 Betrieben und beschäftigte etwa 30.000 Menschen.

Am 25. Juni 1991 wurde zwischen der Treuhandanstalt, den Ländern Baden-Württemberg und Thüringen sowie den beteiligten Zeiss-Unternehmen eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet. Lothar Späth, der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, übernahm die Leitung der Jenoptik Carl Zeiss Jena GmbH. Im gleichen Jahr ging aus der Jenoptik Carl Zeiss Jena GmbH die Jenoptik GmbH als landeseigenes Unternehmen hervor. Jenoptik verantwortete die Strukturentwicklung in Jena und wurde zum Rechtsnachfolger des ehemals volkseigenen Kombinats. Aus diesem übernahm sie die Geschäftsbereiche Optoelektronik, Systemtechnik und Präzisionsfertigung. Die nicht an die Jenoptik GmbH übertragenen Bereiche der Jenoptik Carl Zeiss Jena GmbH wurden in die neu gebildete Carl Zeiss Jena GmbH eingegliedert. 51 Prozent der Anteile an der Carl Zeiss Jena GmbH waren im Besitz der Carl Zeiss AG in Oberkochen, den 49 prozentigen Anteil des Freistaates Thüringen verwaltete die Jenoptik GmbH. 1995 übernahm Carl Zeiss Oberkochen auch den Anteil Thüringens.

In den Folgejahren wurde der Jenoptik-Konzern umstrukturiert und profitabel gemacht, neue Unternehmen wurden hinzugekauft, andere verkauft. Größte Übernahme war 1994 die Meissner + Wurst GmbH Co. KG (jetzt M+W Group) aus Stuttgart, durch die einige wichtige Märkte, insbesondere in Asien, erschlossen wurden. Das Firmengelände in Jena wurde umgestaltet, ehemalige Zeiss-Standorte saniert und für neue Nutzungen erschlossen.

Am 10. Mai 1995 überträgt das Unternehmen den 49-prozentigen Anteil der Carl Zeiss Jena GmbH an Carl Zeiss, Oberkochen. Zum 1. Januar 1996 wird Jenoptik in eine Aktiengesellschaft umgewandelt; im selben Jahr wird die ESW GmbH aus Wedel eingegliedert (heute die Sparte Verteidigung & Zivile Systeme), über die Jenoptik an der Produktion des Schützenpanzers Puma beteiligt ist.

Der Börsengang erfolgte am 16. Juni 1998; der Emissionspreis liegt mit 34,00 DM am oberen Ende der von 28,00 DM bis 34,00 DM reichenden Bookbuilding-Spanne. Das Unternehmen CyBio, vormals Jenoptik Bioinstruments, wurde 1999 als Spin-off der Jenoptik gegründet. Im Februar 2002 wird die Jenoptik Diode Lab GmbH mit Hauptsitz in Berlin-Adlershof als 100-prozentiges Tochterunternehmen gegründet. Die Gesellschaft entstand in Gemeinschaft mit dem Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) in Berlin, das auf dem Gebiet Hochleistungslaserdioden forscht. 2003 gab Lothar Späth den Vorstandsvorsitz ab und wechselte in den Aufsichtsrat.

Im Mai 2005 eröffnete die Jenoptik ein Forschungszentrum für Optiken aus Kunststoffen in Triptis, Thüringen. Ab 2005 gehörte die im Jahr 1991 gegründete Jena-Optronik GmbH zu 100 Prozent zu Jenoptik. 2005 beschloss die Hauptversammlung, den Unternehmensbereich Clean Systems zu verkaufen, um sich auf das profitablere Optik-Geschäft zu konzentrieren. Infolgedessen wurden die Anteile an der M+W Zander Holding AG (jetzt M+W Group) in Stuttgart an die Investmentgesellschaft SpringwaterCapital verkauft. Damit wurde der ehemals größte ostdeutsche Konzern (zuletzt rund 10.000 Mitarbeiter) radikal verkleinert.

Der Freistaat Thüringen verkaufte Ende November 2007 seinen verbleibenden 14,8-prozentigen Anteil der Aktien an die ECE Industriebeteiligungen GmbH (dahinter steht die Wiener Privatstiftung des Jenoptik-Aufsichtsratsvorsitzenden Rudolf Humer), die damit zum größten Einzelaktionär wird; dieser wurde später aufgestockt, sodass ab Ende Februar 2008 25,02 Prozent der Aktienanteile im Besitz der ECE Industriebeteiligungen sind.

Zum 31. Dezember 2007 übernahm Jenoptik die in Berlin ansässige Epigap Optoelektronik GmbH.[3] Im Juni 2010 verkaufte Jenoptik seine 15,1-prozentige Beteiligung an der caverion GmbH an den finnischen börsennotierten Bau- und Technologiekonzern YIT, um sich weiter auf das Kerngeschäft zu fokussieren. Jena-Optronik wurde Anfang Oktober 2010 an die EADS-Tochter Astrium verkauft, um Schulden abzubauen. Ende Juni 2011 verkaufte der Großaktionär ECE einen Teil seines Aktienbesitzes für 40 Mio. Euro an die Thüringer Industriebeteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, ein Tochterunternehmen der Stiftung für Unternehmensgründungen und -förderungen in der gewerblichen Wirtschaft Thüringens (StUWT). Stifter der StUWT ist das Thüringer Wirtschaftsministerium. Dadurch ist das Land mit 11 Prozent an Jenoptik beteiligt.

Konzernstruktur[Bearbeiten]

Hauptsitz der Jenoptik AG Bau 36 im Zentrum Jenas

Der Konzern ist in die fünf Sparten Optische Systeme, Laser & Materialbearbeitung, Industrielle Messtechnik, Verkehrssicherheit und Verteidigung & Zivile Systeme unterteilt (Stand Februar 2009).[4] In den Sparten ist das operative Geschäft der GmbH's zusammengefasst.

Produkte und Dienstleistungen in den Sparten:

Optische Systeme
  • Optomechanische und optoelektronische Systeme, Module und Baugruppen
  • Komplex beschichtete optische Komponenten, Asphären, Filter, Zylinderlinsen
  • Diffraktive und refraktive optische Elemente, mikrooptische Systeme
  • Kamerasysteme und -komponenten für die digitale Mikroskopie
  • Photodioden, LED und Farbsensoren
Laser & Materialbearbeitung

Laser:

  • Individuelle Epitaxie-Schichtstrukturen auf Wafern
  • Qualitativ hochwertige Laserbarren & Einzelemitter
  • Zuverlässige Hochleistungsdiodenlaser
  • Innovative Festkörperlaser (z. B. Scheibenlaser, Faserlaser)
  • Gepulste Hochleistungslasersysteme

Laseranlagen:

  • zum Schneiden, Schweißen und Perforieren von Kunststoffen, Metallen, Glas, Keramik und Halbleitermaterial
  • zur Bearbeitung – Strukturieren, Entschichten, Separieren, Bohren und Dotieren – von Solarzellen
  • zur dreidimensionalen Bearbeitung von Metallen
Industrielle Messtechnik
  • Hochpräzise Messgeräte und Messmaschinen für Rauheits-, Konturen- und Formmessung
  • Optische Wellenmessung und Oberflächeninspektion
  • Dimensionelle Messtechnik
  • In- und Post-Prozess
  • Statistische Prozesskontrolle (SPC), Endkontrolle und Messraum
  • Kundenspezifische Anwendungen
Verkehrssicherheit
  • Systeme und Komponenten (OEM-Komponenten, Kameras, Sensoren auf Radar- und Laserbasis, Klassifikatoren)
  • Modulare Verkehrsüberwachung (Rotlicht, Geschwindigkeit, Fahrzeugklassifizierung)
  • Service (Betreibermodelle, Outsourcinglösungen, Beratung)
  • Software
Verteidigung & Zivile Systeme
  • Elektromechanische Systeme für die Luftfahrt (u. a. Transportsysteme, Lifte, Rettungswinden)
  • Bodengestützte Beobachtungplattformen
  • Militärische und zivile Fahr- und Flugzeugausrüstung
  • Optische Sensoren für Sicherheits- und Raumfahrtindustrie
  • Elektrische Energieerzeugungs- und -verteilungssysteme
  • Mechatronische Stabilisierungssysteme
  • Lasersensorik / Infrarottechnik für Entfernungsmessung und Gefechtssimulation

Ausgewählte Tochtergesellschaften[Bearbeiten]

Jenoptik Automatisierungstechnik[Bearbeiten]

Die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Jenoptik AG, mit Hauptsitz in Jena, wurde am 1. Juli 1995 gegründet und fertigt branchenspezifische Systemlösungen in der Lasermaterialbearbeitung sowie Handling- und Montagesysteme.

Dessen Tochterunternehmen Jenoptik Laser Technologies ist 2001 in den USA (Brighton / Michigan) gegründet worden. Es steht mit einem eigenen Laser-Applikations-Zentrum den amerikanischen Kunden für Entwicklungsaufgaben zur Verfügung. Im Jahr 2002 ist die Jenoptik Katasorb GmbH als weiteres Tochterunternehmen aus der Jenoptik Automatisierungstechnik GmbH hervorgegangen. In diesem Unternehmen werden Abluftreinigungssysteme entwickelt und gefertigt.

Die Kernkompetenz des Unternehmens besteht in der Entwicklung und Fertigung hochflexibler Serienanlagen zur Lasermaterialbearbeitung für unterschiedliche Anwendungen in verschiedenen Industriezweigen. Die Produktlinie der Lasersysteme für die industrielle Serienproduktion trägt den Namen „Jenoptik-Votan“.

Diese Laseranlagen werden seit 1996 produziert und können in vielfältigen produktionstechnischen Gebieten der Lasermaterialbearbeitung zum Schneiden, Schweißen und Perforieren sowie zum Strukturieren von Oberflächen eingesetzt werden. Hauptabnehmer sind Firmen der Automobilindustrie, der Verpackungsindustrie sowie der Glas, Keramik und Halbleiter verarbeitenden Industrie auf dem europäischen, amerikanischen und asiatischen Markt.

Darüber hinaus umfasst das Leistungsspektrum des Unternehmens die Prozessautomation sowie die Produktion von Montage- und Inspektionsanlagen für unterschiedliche Industriezweige.

Jenoptik Laser[Bearbeiten]

Das Tochterunternehmen Jenoptik Laser GmbH hat seinen Firmensitz im thüringischen Jena und ist im Geschäftsbereich Laser in der Jenoptik-Sparte Laser & Materialbearbeitung angesiedelt. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt weltweit die gesamte Technologiekette im Bereich der OEM Laserstrahlquellen – angefangen von hochwertigen Halbleitermaterialien über zuverlässige Hochleistungsdiodenlaser bis hin zu innovativen Festkörperlasern – direkt von einem Partner.

Seit den 1990er Jahren kann Jenoptik auf umfangreiches Know-how in den Produktbereichen Diodenlaser und Festkörperlaser vorweisen und hat dies kontinuierlich erweitert. Im Laufe der Jahre erfolgte eine immer stärker werdende Fokussierung auf die Anwenderbedürfnisse. Mit der Zusammenführung der weltweiten Aktivitäten in den Bereichen Diodenlaser und Festkörperlaser ging am 3. Mai 2010 das neue Unternehmen Jenoptik Laser GmbH aus der Jenoptik Laserdiode GmbH und dem Geschäftsbereich Lasertechnik der Jenoptik Laser, Optik, Systeme GmbH hervor. Das Unternehmen bündelt nun die Kompetenzen, um im Bereich Laserstrahlquellen die Synergien und Wettbewerbsvorteile für ihre Kunden aus einer Hand bereitzustellen.

Im Produktbereich Hochleistungsdiodenlaser ist das Unternehmen ein weltweit anerkannter Qualitätsführer. Diese Art Laser bieten einen hohen Wirkungsgrad aus sehr kleinem Volumen – sie sind die effizientesten künstlichen Lichtquellen mit einer Umwandlungseffizienz von Strom in Licht mit bis zu 70 Prozent. Diodenlaser dienen vor allem als Anregungsquelle für Festkörperlaser sowie als direkte Strahlquelle in der Medizintechnik und Materialbearbeitung und zählen zu den zukunftsträchtigsten Laserarten überhaupt, vor allem wegen ihrer Einsatzpotenziale in der Industrie.

Im Bereich der Festkörperlaser ist das Unternehmen Spezialist und Anbieter für Turnkey-Diodenlasersysteme, diodengepumpte Festkörper- und Faserlaser im gepulsten und cw-Betrieb als kundenspezifische OEM-Lösungen in verschiedenen Integrationsstufen. Schwerpunkte beim Einsatz dieser Laserstrahlquellen liegen bei Anwendungen in der industriellen Materialbearbeitung wie zum Beispiel zum Schweißen, Schneiden und Löten von Metallen und zum Kunststoffschweißen, in der Medizintechnik, speziell der Augenheilkunde zum „Anheften“ der Netzhaut", sowie im Show- & Entertainmentbereich.

Jenoptik Diode Lab[Bearbeiten]

Die Jenoptik Diode Lab GmbH hat ihren Firmensitz auf dem Gelände des Wissenschaftsstandortes in Berlin-Adlershof und gehört zum Geschäftsbereich Laser in der Jenoptik-Sparte Laser & Materialbearbeitung. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Halbleitermaterial (Laserdiode) für Diodenlaser.

Das Unternehmen wurde im Februar 2002 als Spin-off aus dem Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) gegründet und ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem Institut und der Jenoptik AG auf dem Gebiet der Forschung zu Hochleistungs-Diodenlaser. Die Laserdioden werden in Zusammenarbeit mit dem FBH weiterentwickelt und spezifiziert, bevor sie anschließend größtenteils bei der Jenoptik Laser GmbH in Serie montiert zu Hochleistungs-Diodenlaser weiterverarbeitet werden.

Am 29. Mai 2005 eröffnete das Unternehmen eine Fabrik zur Produktion von Halbleiterbauelementen, nachdem 14 Millionen Euro investiert wurden. Durch den Erwerb des Berliner Unternehmens Three-Five Epitaxial Services Aktiengesellschaft (TESAG AG) und die Integration der TESAG in die Jenoptik Diode Lab im Jahre 2009 erweiterte das Unternehmen seine Kompetenz um den Bereich Epitaxie-Waferherstellung. Damit ist Jenoptik einer der wenigen weltweit agierenden Komplettanbieter für Hochleistungsdiodenlaser.

Im September 2011 gab das Unternehmen bekannt, dass das Unternehmen aufgrund der hohen Kundennachfrage nach Laserbarren und dem Erreichen der Produktionsgrenze rund 10 Mio Euro in die Erweiterung der Fertigung von optoelektronischen Halbleiterbauelementen (so genannte Laserbarren) im Technologiepark Berlin-Adlershof investieren wird.

Die Produkte des Unternehmens sind in verschiedenen Ausführungen verfügbar. Als Standard gelten Wellenlängen von 808 nm, 880 nm, 915 nm, 940 nm und 976 nm mit einer Belegungsdichte (Füllfaktor) von 20 %, 30 % und 50 % und optischen Ausgangsleistungen bis zu 130 W im Dauerstrichbetrieb (engl.: continuous-wave = cw) und 300 W im Pulsbetrieb (engl.: quasi continuous-wave = qcw). Die Hochleistungs-Laserdioden finden Einsatz in verschiedenen Bereichen wie dem Pumpen von Festkörperlasern, Stab-, Faser- und Scheibenlasern, in industriellen, wissenschaftlichen und medizinischen Anwendungen, Applikationen in der Druckindustrie sowie in der Sicherheits- und Wehrtechnik. Das Team der Jenoptik Diode Lab setzt sich aus Erfahrungsträgern der industriellen Fertigung und ehemaligen Mitarbeitern des FBH zusammen.

HOMMEL-ETAMIC GmbH[Bearbeiten]

Hommel-Etamic mit Hauptsitz in Villingen-Schwenningen ist ein weltweit operierendes, mittelständisches Unternehmen, das durch den Zusammenschluss der 1876 durch Hermann Hommel gegründeten Hommelwerke und des französisch-schweizerischen Unternehmens Etamic entstanden ist. Hommel-Etamic produziert taktile, optische, pneumatische und Prozess-Messtechnik. Die Hommel-Etamic GmbH ist im Jahr 2012, im Rahmen der Umgestaltung der Jenoptik AG, in die Sparte "Industrielle Messtechnik" übergegangen, was 2013 zur Umfirmierung in "Jenoptik Industrial Metrology Germany GmbH" führte. Der Markenname "Hommel-Etamic" wurde allerdings beibehalten.

Jenoptik Robot[Bearbeiten]

Die Jenoptik Robot ist seit 1999 eine hundertprozentige Tochter der Jenoptik AG im Unternehmensbereich Verkehrssicherheit.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Philipp Hessinger u. a.: Fokus und Balance. Aufbau und Wachstum industrieller Netzwerke. Am Beispiel von VW/Zwickau, Jenoptik/Jena und Schienenfahrzeugbau/Sachsen-Anhalt. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2000, ISBN 3-531-13517-1.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jenoptik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b JENOPTIK Aktiengesellschaft: Geschäftsbericht 2013. Abgerufen am 22. Mai 2014 (PDF).
  2. Florian Langenscheidt, Bernd Venohr (Hrsg.): Lexikon der deutschen Weltmarktführer. Die Königsklasse deutscher Unternehmen in Wort und Bild. Deutsche Standards Editionen, Köln 2010, ISBN 978-3-86936-221-2.
  3. http://www.epigap-optronic.de/kooperationspartner.html
  4. jenoptik.com: Jenoptik – Konzernstruktur

50.92804166666711.580722222222Koordinaten: 50° 55′ 41″ N, 11° 34′ 51″ O