Jens Holzhausen

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Jens Holzhausen (* 22. Juni 1963 in Berlin) ist ein deutscher Altphilologe.

Jens Holzhausen studierte Klassische Philologie und Theologie an der Freien Universität Berlin und an der Universität Tübingen. Für seine Dissertation 1992 (bei Karin Alt und Carsten Colpe) mit dem Titel „Der ‚Mythos vom Menschen‘ im hellenistischen Ägypten“ wurde er 1995 mit dem Bruno-Snell-Preis der Mommsen-Gesellschaft ausgezeichnet. Seit 1995 war er wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Klassische Philologie an der Freien Universität Berlin. 1999 habilitierte er sich mit seiner Schrift „Abschied von Athen. Eine Studie zum Euripideischen Orestes“. 2000–01 war er Fellow am Center for Hellenic Studies der Harvard University. Seit September 2006 unterrichtet er als Studienrat am Gymnasium Fridericianum Erlangen die Fächer Altgriechisch, Latein und evangelische Religionslehre. Im Dezember 2008 ging er zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Lehrer als Privatdozent an die Universität Bamberg, erhielt dort einen Lehrauftrag und wurde zum außerplanmäßigen Professor ernannt. 2011 bekam er den Deutschen Lehrerpreis als bester Lehrer.

Holzhausen befasst sich mit der griechischen Tragödie, mit dem Platonismus, mit Gnosis und Hermetik sowie mit dem frühen Christentum.

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