Jens Seipenbusch

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Jens Seipenbusch

Jens Seipenbusch (* 6. August 1968[1] in Wuppertal) ist ehemaliger Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland.[2]

Leben[Bearbeiten]

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Seipenbusch studierte Physik an der Ruhr-Universität Bochum und an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, wo er stellvertretender Leiter der Informationsverarbeitungs-Versorgungseinheit (IVV) der Rechtswissenschaftlichen Fakultät ist.[3] Er ist in der Fakultät Mitglied der EDV-Kommission und des IT-Sicherheitsteams der Universität.[3]

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Seipenbusch arbeitete am Grundsatzparteiprogramm der Piratenpartei mit[4] und war von September 2006 bis Mai 2007 Stellvertretender Vorsitzender, danach war er von Mai 2007 bis Mai 2008 Vorsitzender und bis Juli 2009 erneut Stellvertretender Vorsitzender der Partei.[5] Auf dem Bundesparteitag am 4. Juli 2009 in Hamburg wurde Seipenbusch mit 56 Prozent der Stimmen[6] erneut zum Bundesvorsitzenden gewählt.[2] Beim Bundesparteitag 2010 in Bingen am Rhein wurde er mit 52,6 Prozent in seinem Amt bestätigt.[7] Beim Parteitag 2011 trat er nicht mehr an. Als sein Nachfolger wurde Sebastian Nerz gewählt.

Anfang 2012 gründeten Jens Seipenbusch und sein früherer Stellvertreter Andreas Popp die "Gruppe 42", einen losen Zusammenschluss 42 Gleichgesinnter außerhalb der Partei. Die Gruppe will den Kernthemen Netz, Urheberrecht und Datenschutz wieder mehr Aufmerksamkeit und Engagement beimessen, welche die Partei nach ihrer Meinung vernachlässige. Außerdem wolle man als Kompetenzzentrum für digitale Themen schnell auf Fragen reagieren können.[8][9]

Seipenbusch kandidierte auf Platz 4 der Landesliste der Piratenpartei Nordrhein-Westfalen zur Bundestagswahl 2013.[10]

Privates[Bearbeiten]

Seipenbusch wohnt in Münster[6] und ist verheiratet.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jens Seipenbusch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jens Seipenbusch auf Abgeordnetenwatch.de
  2. a b Kai Biermann: Aus den Piraten wird eine Partei. In: Zeit Online, 4. Juli 2009.
  3. a b Universität Münster
  4. Benutzer-Seite im Wiki der Piratenpartei Deutschland vom 7. Aug. 2009
  5. Informationen über Jens SeipenbuschVorlage:Webarchiv/Wartung/Nummerierte_Parameter auf der Homepage der Piratenpartei Deutschland
  6. a b FAZ: Seipenbusch führt Piratenpartei
  7. PIRATENPARTEI Chef Seipenbusch im Amt bestätigt
  8. Die Welt am 17. Februar 2012
  9. [Der Spiegel Nr. 15, 7. April 2012]
  10. Ergebnisse der Aufstellungsversammlung in Meinerzhagen, im Wiki der Piratenpartei Deutschland abgerufen am 27. Januar 2013.