Jerry Cantrell

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Cantrell im Jahr 2007

Jerry Cantrell (* 18. März 1966 in Tacoma, Washington) ist ein amerikanischer Rockmusiker.

Karriere[Bearbeiten]

Zusammen mit Bassist Mike Starr, Sänger Layne Staley und Drummer Sean Kinney gründete Cantrell Ende der 80er Jahre die Band Alice In Chains, wo er den Platz als Gitarrist, Sänger und Hauptsongschreiber übernahm. Während die Arbeit mit der Band wegen der Heroinsucht von Staley auf Eis lag, veröffentlichte Cantrell 1998 sein erstes Soloalbum Boggy Depot, bei dem er unter anderem mit Musikern der Bands Fishbone, Pantera und Primus zusammenarbeitete. Im Jahr 2002, nach dem Tode Layne Staleys, folgte Degradation Trip, das er Staley widmete, mit Robert Trujillo am Bass und Mike Bordin am Schlagzeug, die vorher zusammen die Rhythmusgruppe von Ozzy Osbourne gebildet hatten.

Cantrell spielt Gitarren der Marken Gibson (Les Paul), G&L (Rampage und ASAT) und Dean (Soltero und Schenker V) und Verstärker von Marshall und/oder Mesa Boogie. Bei dem Auftritt von Alice In Chains bei MTV Unplugged spielte er ein Dreadnought-Modell der Marke Guild.

Gastauftritte[Bearbeiten]

Im Februar 2002 spielte Jerry Cantrell zusammen mit der Band Nickelback den Song „It ain't like that“ im Rahmen eines Konzertes der Band im kanadischen Edmonton, das aufgezeichnet und im Oktober desselben Jahres auf DVD veröffentlicht wurde.

Im Juni 2006 spielte er gemeinsam mit Metallica am Nova Rock-Festival in Nickelsdorf deren Hit „Nothing Else Matters“.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jerry Cantrell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien