Jerry Zeniuk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jerry Zeniuk (* 1945 in Bardowick, Niedersachsen) ist ein deutsch-US-amerikanischer Maler.

Leben[Bearbeiten]

Er wurde als Sohn von Flüchtlingen aus der Ukraine in einem Übergangslager in Bardowick bei Lüneburg geboren. Seine Familie emigrierte 1950 nach Boulder, Colorado wo er 1969 den MFA an der University of Colorado erhielt. Im selben Jahr erfolgte der Umzug nach New York. Von 1973 bis 1974 hielt Zeniuk sich in Hamburg auf. Er erhielt 1977-1978 ein DAAD-Stipendium für einen einjährigen Arbeitsaufenthalt in Berlin,[1] und war 1981 Fellow für Malerei des National Endowment for the Arts. Von 1993 bis 2011 war er Professor für Malerei und Graphik an der Akademie der bildenden Künste in München. Seit 2014 ist er Dozent an der Akademie der Bildenden Künste an der Alten Spinnerei.

Zeniuk experimentiert in seiner Malerei u.a. mit Enkaustik. Die Staatsgalerie Moderne Kunst im Glaspalast Augsburg richtete ihm seit Mai 2012 bis November 2013 eine umfängliche Werkschau Elementare Malerei aus, die seine Schaffensphasen seit der 1970er Jahren von fast monochromischen hin zu farbigen Werken, die die Eigenschaften der Farben und ihre reine visuelle Wahrnehmung zum Thema haben, umfasst.[2]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1982 München
  • 1998 New York, Lawrence Marke Gallery
  • 1999 Winterthur, Kunstmuseum (Wanderausstellung)
  • 2014 Museum Wiesbaden[3]

Öffentliche Sammlungen[Bearbeiten]

Dänemark

Deutschland

Frankreich

Schweiz

USA

Literatur[Bearbeiten]

  • Jerry Zeniuk: Bilder, Paintings 1971–1989. Herausgegeben vom Berliner Künstlerprogramm des DAAD. Kunstverein in Bremen, Bremen 1989. (Katalog zu den Ausstellungen Kunsthalle Bremen, Kunstmuseum Winterthur, Neue Galerie Kassel, daadgalerie Berlin; Werkverzeichnis S. 101–113).
  • Jerry Zeniuk, oil and water. Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg 1999, ISBN 3-933096-05-7. (Ausstellungskatalog Kunstmuseum Winterthur, 16. Januar bis 28. März 1999 ... Neue Galerie, Staatliche und Städtische Kunstsammlungen, Kassel, 23. Mai bis 5. September 1999).
  • Jerry Zeniuk – Watercolors. Oldenburger Kunstverein. Isensee, Oldenburg 2001, ISBN 3-89598-789-1. (Ausstellungskatalog Oldenburger Kunstverein, 24. Juni – 19. August 2001).
  • Jerry Zeniuk: Prints, Druckgrafik 1974–2002. Wolnzach/München 2002, ISBN 3-936154-10-4. (Ausstellungskatalog).
  • Jerry Zeniuk, Aquarelle 1974–2003. Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Karlsruhe 2003, ISBN 3-925212-56-6. (Ausstellungskatalog 12. Juli bis 21. September 2003, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag zu Zeniuk, Jerry beim Berliner Künstlerprogramm des DAAD.
  2. Staatsgalerie Augsburg Glaspalast: Jerry Zeniuk, Elementare Malerei.
  3. http://www.museum-wiesbaden.de/ausstellung/zeniuk.html