Jesse Eisenberg

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Jesse Eisenberg (2010)

Jesse Adam Eisenberg (* 5. Oktober 1983 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Eisenberg und seine Schwester Hallie Kate Eisenberg, die ebenfalls Schauspielerin ist, wurden als Kinder einer jüdischen Familie geboren. Er leidet an Zwangsstörungen.[1] Eisenberg gab sein Schauspieldebüt 1999 in der US-Fernsehserie Sechs unter einem Dach, die bereits ein Jahr später wieder eingestellt wurde. Nach einer Rolle in dem Fernsehfilm 100 Millionen Volt spielte Eisenberg 2002 in dem Independentfilm Sex für Anfänger, der für ihn den Durchbruch bedeutete. Wenngleich der Film kein kommerzieller Erfolg war, so wurde der Film und insbesondere die Schauspielerische Leistung Eisenbergs von Kritikern gelobt. Für die Rolle erhielt er auf dem San Diego Film Festival den Festival Award als Vielversprechendster neuer Darsteller. Seit diesem Zeitpunkt erhielt Eisenberg viele Angebote für neue Rollen.[2]

Daraufhin spielte er in verschiedenen Filmproduktionen mit. Mehrere Auszeichnungen erhielt er für seine Rolle als Scheidungskind in dem Oscarnominierten Film Der Tintenfisch und der Wal von 2005. In dem Drama The Social Network spielte Eisenberg 2010 die Hauptrolle und verkörperte Mark Zuckerberg, den Gründer des Sozialen Netzwerks Facebook. Dies brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen ein, darunter die Preise der National Board of Review, Boston Society of Film Critics, National Society of Film Critics sowie eine Golden-Globe- und Oscar-Nominierung.

Neben der Schauspielerei schreibt Eisenberg humoristische Beiträge für den New Yorker.[2] Eisenberg arbeitet ebenfalls im Theater. Unter anderem schrieb er das Off-Broadway-Theaterstück The Revisionist, in dem er neben Vanessa Redgrave auch Darsteller war.[3]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jesse Eisenberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zombieland’s Jesse Eisenberg: ‘I’m So Shocked Every Time I Get Into a Movie’. In: movieline.com. 30. September 2009. Abgerufen am 13. August 2013.
  2. a b Movie-Eye (2013): Jesse Eisenberg ist Alltagsillusionist, abgerufen am 13. August 2013
  3. The New York Times (Ben Brantley, 28. February 2013): A Private World, Heedlessly Invaded, abgerufen am 13. August 2013.