Jessica Anderson

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Jessica Anderson (* 25. September 1916 in Brisbane; † 9. Juli 2010 in Sydney) war eine australische Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten]

Zunächst veröffentlichte sie Kurzgeschichten in Zeitungen und schrieb Drehbücher für den Rundfunk. Letzteres basierte insbesondere auf den Romanen von Henry James und Charles Dickens.[1] Sie verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens in Sydney, und lebte auch in London. 1963 erschien ihr Romandebüt An Ordinary Lunacy. Ihr Kurzgeschichtenband Stories From the Warm Zone von 1987 kontrastiert autobiographisch geprägte Geschichten vom Brisbane der 1920er mit welchen aus dem zeitgenössischen Sydney. Einflüsse nahmen Henry James, Evelyn Waugh und besonders Henry Green.[1]

Werke[Bearbeiten]

  • An Ordinary Lunacy (1963)
  • The Last Man's Head (1970)
  • The Commandant (1975)
  • Tirra Lirra by the River (1978)
  • The Impersonators (US-Titel: The Only Daughter; 1980)
  • Stories From the Warm Zone (Kurzgeschichten, 1987)
  • Taking Shelter (1989)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Elaine Barry: Fabricating the Self: the Fictions of Jessica Anderson. University of Queensland Press, 1992. ISBN 0702223999.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b William H. Wilde, Joy Hooton, Barry Andrews: Anderson, Jessica. In: The Oxford Companion to Australian Literature. Oxford University Press, 1994.