Jessica Folcker

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Andreas Unge und Jessica Folcker (2013)

Jessica Elisabeth Angelique Folcker (auch: Folker) (* 9. Juli 1975 in Täby) ist eine schwedische Sängerin.

Biografie[Bearbeiten]

Folcker wurde als Tochter einer Schwedin und eines Senegalesen in Täby nördlich von Stockholm geboren. Bereits im Alter von elf Jahren besuchte sie dort eine renommierte Stage-School. Mit 17 Jahren arbeitete sie als Backgroundsängerin für Dr. Alban und auch für Ace of Base.

Nachdem der internationale Erfolg dieser Künstler etwas abgeflaut war, beschlossen die Produzenten Max Martin und Denniz PoP, die zuvor schon für die Backstreet Boys und 5ive Songs produziert hatten, Folcker als Solosängerin zu vermarkten. Ihr Debütalbum Jessica erschien im Dezember 1998 und wurde ein internationaler Erfolg. Mit ihrer Single How Will I Know (Who You Are) wurde sie auch in Deutschland bekannter. In Schweden erreichte Folcker mit ihren beiden ersten Singles die oberen Plätze der Charts und erhielt jeweils Platin. Sie schrieb im selben Jahr Geschichte als sie bei der Awardshow von Schwedens Nummer 1 Radiostation NRJ gleich zwei Preise gewann: New Artist of the Year und Swedish Female Artist of the Year. Zuvor konnte kein Künstler zwei Auszeichnungen auf einmal gewinnen.

Im Herbst 2000 brachte Folcker ihr zweites Album Dino, benannt nach einem ihrer Produzenten, heraus und versuchte nun auch in den USA den Durchbruch zu schaffen. Allerdings gab es dort bezüglich ihres Nachnamens ein paar Aussprachprobleme, da viele Amerikaner ihren Nachnamen wie fucker aussprachen. Daher entschied sie sich das C aus ihrem Nachnamen wegzulassen und trat fortan unter dem Künstlernamen Jessica Folker auf.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK SE
1998 Jessica 35
(5 Wo.)
41
(5 Wo.)
17
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. September 1998
2000 Dino 47
(4 Wo.)
26
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Oktober 2000
2005 På Svenska 41
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. September 2005
2007 Skin Close Erstveröffentlichung: 11. Juni 2007

Kompilationen[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK SE
2002 Best Erstveröffentlichung: 1. September 2002

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK SE
1998 How Will I Know (Who You Are)
Jessica
24
(21 Wo.)
4
(15 Wo.)
17
(12 Wo.)
47
(1 Wo.)
7
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1998
Tell Me What You Like
Jessica
97
(1 Wo.)
10
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1998
1999 I Do
Jessica
69
(9 Wo.)
38
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1999
2000 To Be Able to Love
Dino
50
(9 Wo.)
17
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2000
2001 Crash Like a Wrecking Ball
Dino
90
(1 Wo.)
16
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2001
2005 Du Kunde Ha Varit Med Mig
På Svenska
38
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2005
Om Natten
På Svenska
25
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2005
2006 When Love's Coming Back Again 38
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2006
2014 Around the World 52
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 2014
mit Dr. Alban
  • Außerdem veröffentlicht:
    • 1999: Tell Me Why
    • 2001: Miracles
    • 2007: Snowflakes
    • 2013: It's all about you
    • 2014: Gravity

Singles als Gastmusikerin[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK SE
2000 Trehundra Dar
Ny tid, ny strid
60
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2000
(Blues featuring Jessica Folcker)
2002 (Crack It!) Something Goin' On
Burnin' Sneakers
10
(17 Wo.)
19
(18 Wo.)
70
(8 Wo.)
4
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2002
(Bomfunk MC’s featuring Jessica Folcker)

Gastauftritte[Bearbeiten]

Jahr Titel Interpret Album
1994 Let the Beat Go On Dr. Alban Look Who’s Talking
1995 Electric Leila K. Manic Panic

Weblinks[Bearbeiten]