Jesuitenkirche (Luzern)

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Die Jesuitenkirche

Die Jesuitenkirche St. Franz Xaver ist eine nach Francisco de Xavier benannte Jesuitenkirche am linken Ufer der Reuss in der Altstadt von Luzern.

Sie wurde als erste grosse Barockkirche der Schweiz 1666 bis 1677 möglicherweise nach Plänen eines Vorarlbergers, etwa Michael Beer oder Michael Thumb, oder nach Plänen des Jesuitenpaters Heinrich Mayer und des Paters Christoph Vogler errichtet. Von Mayer stammen jedenfalls die Entwürfe der Stuckaturen der Seitenkapellen, welche schweizweit die ältesten Beispiele für den Stil der Wessobrunner Schule darstellen. Die beiden Türme wurden 1893 nachträglich aufgesetzt. Die Kirche wurde in den 1950er und umfangreicher in den 1970er Jahren renoviert.

Die Kirche wurde 1755 baulich mit dem Kollegium verbunden. Bedeutsam ist sie vor allem wegen der reichhaltigen Ausstattung.

[Bearbeiten] Sonstiges

In der Schlussszene des Films Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz von Daniel Schmid wird das russische Callgirl Irina in der Luzerner Jesuitenkirche zur Kaiserin der Schweiz gekrönt.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Jesuitenkirche Luzern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

47.0506527777788.30515Koordinaten: 47° 3′ 2,4″ N, 8° 18′ 18,5″ O; CH1903: 665841 / 211432

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