Jewgeni Walentinowitsch Kasperski

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Eugene Kaspersky (russisch Евгений Валентинович Касперский, wiss. Transliteration Evgenij Valentinovič Kasperskij; * 4. Oktober 1965 in Noworossijsk, RSFSR) ist einer der weltweit bekanntesten Experten für Computersicherheit. Er leitet die weltweit tätige IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab[1], die er zusammen mit einigen Mitarbeitern im Jahr 1997 gegründet hat, nachdem er seit Ende der 1980er Jahre Antiviren-Technologien entwickelt hatte.

Kaspersky office.jpg

Ausbildung[Bearbeiten]

Kaspersky entwickelte in seiner Jugend ein starkes Interesse an Mathematik.[2] Während er noch zur Schule ging, nahm er bereits an außerschulischen Kursen in fortgeschrittener Mathematik und Physik teil, die vom Moskauer Institut für Physik und Technologie organisiert wurden. Nachdem er einen Mathematik-Wettbewerb gewonnen hatte, wurde er zur Einschreibung an eine auf Naturwissenschaften spezialisierte Schule eingeladen, dem Kolmogorov Special Educational-Scientific Center der Lomonossow-Universität. Hier studierte er Physik und Mathematik.[2]

Im Jahr 1987 erhielt er in Moskau seinen Abschluss von der mathematischen Fakultät der Hochschule des KGB (im Jahr 1992 umbenannt in Institute of Cryptography, Telecommunications and Computer Science[3] der FSB-Akademie), an der er Mathematik, Kryptographie und Computertechnologie studierte. Sein Hauptfach war Technische Mathematik.[4] [5]

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]

Nach seinem Abschluss arbeitete Kaspersky für ein multidisziplinäres Institut in der Verteidigungsforschung. Dort entdeckte er im Oktober 1989 das Computervirus „Cascade“ (in Deutschland auch als Herbstlaub-Virus bekannt) auf seinem Rechner. Nachdem er den Virus analysiert hatte, entwickelte Kaspersky ein Desinfizierungs-Tool dafür.[2] Cascade war das erste Schadprogramm, das in die Antiviren-Datenbank von Kaspersky Lab aufgenommen wurde, die heute weit über 100 Millionen Muster von Schadprogrammen enthält.

1991 bis 1997 arbeitete er am wissenschaftlich-technischen Zentrum KAMI. Dort entwickelte er zusammen mit einer Gruppe Gleichgesinnter das Antiviren-Projekt AVP, den Vorläufer des Programms „Kaspersky Anti-Virus“. Jewgeni Kasperski gründete 1997 zusammen mit seiner damaligen Frau Natalja Kasperskaja das Unternehmen Kaspersky Lab, das Antivirensoftware und andere Sicherheitssoftware anbietet. Kaspersky Lab ist heute in fast 200 Ländern tätig, mit weltweit über 30 regionalen und nationalen Büros. Jewgeni Kasperski gehört zu den weltweit führenden Spezialisten im Bereich Viren-Schutz. Er hat eine große Anzahl von Artikeln und Übersichten zu Problemen der Computer-Virologie veröffentlicht und tritt regelmäßig in Seminaren und Konferenzen in Russland und im Ausland auf. Kasperski ist Mitglied der Organisation der Computervirenforscher CARO.

Bis 2007 war Eugene Kaspersky Chef des Unternehmens, anschließend wurde er CEO von Kaspersky Lab. [6] Heute konzentriert sich Kaspersky auf das Management des Unternehmens. Dadurch reist er weltweit, spricht bei wichtigen Konferenzen und Messen, nimmt an hochrangigen Treffen und Partner-Konferenzen teil und gibt der internationalen Presse Interviews. Durch sein technisches Wissen und die Tatsache, dass er Mitgründer und CEO der weltweit größten privat gehaltenen IT-Sicherheitsfirma ist, gilt Kaspersky als gefragter und einflussreicher Sprecher für verschiedenste Veranstaltungen weltweit.[7]
Er ist zudem Mitautor mehrerer Patente, inklusive eines für ein beschränkungs- und attributbasiertes Sicherheits-System, mit dem die Interaktion von Software-Komponenten kontrolliert wird.[8] Dieses Patent beschreibt das technologische Herzstück eines sicheren Betriebssystems, das die Firma derzeit entwickelt.

Politische Positionen[Bearbeiten]

Im Oktober 2009 forderte Kaspersky eine stärkere Kontrolle des Internets, die seiner Ansicht nach unter anderem durch die Einführung von Internet-Pässen und Internet-Sicherheitsbehörden erreicht werden soll.[9][10] Er unterstützt Pläne für Internet-IDs für kritische Transaktionen wie Wahlen, Online-Banking, Kommunikation mit Behörden usw. Er sagt dazu: „Ich glaube, dass das World Wide Web in drei Bereiche eingeteilt werden sollte. Eine rote Zone für kritische Prozesse – hier sollte eine Internet-ID Pflicht sein. Dann folgt die gelbe Zone, in der nur minimale Autorisierung nötig ist – etwa ein Altersnachweis für Online-Shops, die Alkohol verkaufen oder nur für Erwachsene zugänglich sein sollten. Und schließlich gibt es noch die grüne Zone: Blogs, Soziale Netzwerke, Nachrichtenseiten, Chats… - alles, das unsere Redefreiheit ermöglicht. Hier ist keine Autorisierung nötig.“[11]

Eugene Kaspersky ist Mitglied des International Advisory Board der International Multilateral Partnership Against Cyber Threats (IMPACT). Er spricht seit Jahren über seine Besorgnis hinsichtlich möglicher „katastrophaler“ Cyberattacken auf kritische Infrastrukturen.[12][13][14][15] Er unterstützt das Konzept eines Nichtweitergabe-Vertrags für Cyberwaffen,[16] und sieht die Eskalation des Cyberkriegs als „Aufruf zum Handeln“ für die internationale Gemeinschaft.[17] Bei Veranstaltungen spricht er regelmäßig über die Gefahren eines Cyberkriegs und die Notwendigkeit, die wachsenden Sicherheitsbedrohungen weltweit zu bekämpfen.[18] Zudem sieht er die Schulung im Bereich Cyber-Sicherheit als Schlüssel zum Umgang mit den Sicherheitsherausforderungen – Schulung sowohl der Anwender generell, als auch von IT-Security-Mitarbeitern, die oft keine spezielle Ausbildung dafür haben. Darüber hinaus befürwortet er universelle Cybersecurity-Standardisierung und entsprechende Policies sowie die Zusammenarbeit zwischen Regierungen und der Sicherheitsindustrie: „Der private Sektor – vor allem IT- und Sicherheits-Branchen, aber auch bestimmte kritische Industrien, für die IT-Sicherheit schon lange ganz oben auf der Agenda steht – hat viel direkte Erfahrung mit Cyber-Auseinandersetzungen, von der staatliche Organisationen profitieren können, wenn sie darauf Zugriff haben.“[19]

Nach einem Treffen im März 2013 zwischen Eugene Kaspersky, Ronald Noble (INTERPOL Secretary General) und Noboru Nakatani (INTERPOL Global Complex for Innovation (IGCI)[20] Executive Director), stimmte Kaspersky Lab formell einer Zusammenarbeit mit dem IGCI zu, durch die die Sicherheit des Internet besser geschützt werden soll.[21]

In einem Interview mit dem russischen Medienmagazin Lenta.ru im Herbst 2013 äußerte sich Unternehmer Kasperski zum Verhältnis seines Unternehmens zur Überwachung des Internets durch Geheimdienste so: „Wir kooperieren nicht nur mit dem FSB (dem russischen Inlandsnachrichtendienst) sondern auch mit den Amerikanern und den Brasilianern und mit einer Reihe von Europäischen Agenturen in Sicherheitsfragen und Cyberkriminalität. Bei uns gibt es eine Expertengruppe, die Codes besser knacken kann als irgendwer sonst auf der Welt, vielleicht nach dem FBI. ... Wir haben nicht die Möglichkeit, uns um alle Arten von Detektivarbeit zu kümmern, das ist nicht unser Job. Aber wir geben ihnen die Informationen, mit denen sie weiter Verbrecher fangen können.“ In dem Interview zählt Kaspersky auch russische Oppositionelle, soweit sie gegen russische Gesetze verstießen, zu solchen Verbrechern und erwähnt dabei namentlich den russischen Oppositionellen und Internet-Blogger Alexei Nawalny. Weiterhin äußert Kaspersky seine Bewunderung für die politischen Systeme in Singapur und China, die besonders effektiv seien und meint, er könne keinen Unterschied zwischen dem Ein-Parteien-System der Sowjetunion, die er als Kind für ein glückliches und gerechtes Land gehalten habe, und dem "Zwei-Parteien"-System der USA erkennen. [22]

Privatleben[Bearbeiten]

Eugene Kaspersky lebt zusammen mit seiner dritten Frau in Moskau und hat drei Kinder. Im April 2011 wurde Kasperskis 20-jähriger Sohn Iwan entführt. Die Entführer wollten damit 3 Millionen Euro erpressen. Bei der Übergabe des Lösegeldes einige Tage später nahe Moskau wurden fünf Verdächtige festgenommen. An der Befreiungsaktion waren der Inlandsgeheimdienst FSB, Polizei-Spezialeinheiten und Kasperskis eigenes Sicherheitspersonal beteiligt. Der Sohn kam wohlbehalten frei. Es wurde kein Lösegeld bezahlt.[23][24] Der Sohn hatte seine Wohnungsadresse über ein Soziales Netzwerk im Internet preisgegeben.[25]

Kasperskis privates Vermögen wurde vom Magazin Forbes Russia 2010 auf 800 Millionen US-Dollar (ca. 549 Millionen Euro) geschätzt. Damit rangiert er auf Platz 125 der reichsten Menschen in Russland.[23] Während er in der Öffentlichkeit nicht als Prahler bekannt ist („Ich besitze eine Firma, eine Wohnung in Moskau und einen BMW. Mehr brauche ich nicht.“), hat er dennoch eine Vorliebe für die Formel-1, deren Rennen er regelmäßig besucht. 2010 wurde Kaspersky Lab zum Sponsor des italienischen AF-Corse-Ferrari-Rennteams, und startete ein Jahr später auch ein Sponsoring für das Formel-1-Rennteam Scuderia Ferrari, das bis heute besteht. Im April 2013 unterzeichnete Kaspersky Lab einen Fünf-Jahres-Vertrag mit Ferrari für die Lieferung von Sicherheitsprodukten für alle Computer des Rennstalls.
Eugene Kaspersky wird von der Presse als charismatischer, fröhlicher Charakter beschrieben.[26][27]

Durch seine Position reist Kaspersky viel beruflich und bloggt neben Security-Themen auch regelmäßig über die besuchten Länder und Orte. Er besucht gerne exotische Gegenden, wobei die vulkanische Kamtschatka-Halbinsel im östlichen Russland zu seinen Favoriten zählt, die er schon mehrfach bereist hat.[28]

Trivia[Bearbeiten]

Kasperskys Büro im Unternehmensgebäude liegt direkt neben dem der Top-Experten der Firma – den Mitgliedern des Global Research and Analysis Teams (GReAT), und nur einige Meter vom Kontrollzentrum, dem „Virus Lab“. Auf dem gleichen Stockwerk befinden sich auch die Büros der wichtigsten Entwickler und Virenanalysten der Firma. Kaspersky sieht sich nach wie vor als technischer Spezialist, der sich unter Technikern wohl fühlt und deren Arbeit er komplett versteht.

Der Journalist Noah Shachtman behauptete in einem im Jahr 2012 erschienenen Artikel auf Wired, dass Eugene Kaspersky Verbindungen zum Kreml hat.[29] Kaspersky dementiert solche Behauptungen.[30]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2012 wurde Kaspersky die Ehrendoktorwürde im Bereich Wissenschaft der Plymouth University verliehen.[31] Im gleichen Jahr führte ihn das Magazin CRN unter den „Top-25 Innovators of the Year“.[32]

Weitere wichtige Auszeichnungen:

  • Top-100 Global Thinker, Foreign Policy Magazine - 2012[33]
  • Technology Hero of the Year, V3 - 2012 [34]
  • Top-100 Executive in the IT Channel, CRN - 2012[35]
  • World’s Most Powerful Security Exec, SYS-CON Media - 2011[36]
  • Business Person of the Year, American Chamber of Commerce in Russia - 2011[37]
  • Outstanding Contribution to Business Award, CEO Middle East - 2011[38]
  • CEO of the Year, SC Magazine Europe - 2010[39]
  • Lifetime Achievement Award, Virus Bulletin - 2010[40]
  • Strategic Brand Leadership Award, World Brand Congress - 2010[41]
  • Runet Prize (Beitrag zum Russisch-sprachigen Internet) der Russian Federal Agency for the Press and Mass Communications - 2010[42]

Werke[Bearbeiten]

  • Malware: Von Viren, Würmern, Hackern und Trojanern und wie man sich vor ihnen schützt. Hanser Verlag, München 2008, ISBN 3-446-41500-9

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jewgeni Kasperski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Expert Issues a Cyberwar Warning. In: The New Your Times, 3. Juni 2012. 
  2. a b c Interview: Eugene Kaspersky, Infosecurity Magazine. 17. Oktober 2010. 
  3. A Declaration of Cyber-War, Vanity Fair. 4. Januar 2001. 
  4. Corrections and clarifications Kaspersky interview, The Guardian. 13. Februar 2008. 
  5. [1] Bericht der Zeitung Vedemosti vom 19. November 2007; abgerufen am 2. Oktober 2013 (russisch).
  6. Management Team. Abgerufen am 25. Februar 2013.
  7. http://www.rsaconference.com/events/us13/speakers/312/eugene-kaspersky
  8. https://www.google.com/search?tbo=p&tbm=pts&hl=en&q=ininventor:%22Eugene+V.+Kaspersky%22 Eugene's patents
  9. „Kaspersky-Chef will Ende der Anonymität im Internet“, Golem.de, 18. Oktober 2009; abgerufen am 19. Oktober 2009, 15:15 Uhr.
  10. Kaspersky fordert Einführung von Internet-Pässen: Meldung vom 19. Oktober 2009, 11:00 bei heise.de; abgerufen am 19. Oktober 2009, 15:15 Uhr.
  11. http://interviews.slashdot.org/story/12/12/13/182206/interviews-eugene-kaspersky-answers-your-questions
  12. http://www.techweekeurope.co.uk/news/kaspersky-uk-government-cyber-attack-warning-114504
  13. http://www.theguardian.com/technology/2013/jan/21/future-cyber-threats-catastrophic-dld-2013
  14. http://www.bbc.co.uk/news/technology-17846185
  15. http://www.ft.com/cms/s/3db0fb72-06f0-11e2-92b5-00144feabdc0,Authorised=false.html?_i_location=http%3A%2F%2Fwww.ft.com%2Fcms%2Fs%2F0%2F3db0fb72-06f0-11e2-92b5-00144feabdc0.html%3Fsiteedition%3Duk&siteedition=uk&_i_referer=#axzz2TMsXsqnV
  16. http://www.techweekeurope.co.uk/news/infosec-2013-security-cyber-weapons-non-proliferation-treaty-kaspersky-coviello-114277
  17. http://www.techweekeurope.co.uk/news/infosec-2013-security-cyber-weapons-non-proliferation-treaty-kaspersky-coviello-114277
  18. http://www.nytimes.com/2012/06/04/technology/cyberweapon-warning-from-kaspersky-a-computer-security-expert.html?pagewanted=all&_r=2&
  19. http://www.techweekeurope.co.uk/news/kaspersky-uk-government-cyber-attack-warning-114504
  20. http://www.interpol.int/About-INTERPOL/The-INTERPOL-Global-Complex-for-Innovation
  21. http://www.kaspersky.com/about/news/business/2013/Kaspersky_Lab_signs_up_to_actively_support_INTERPOL_Global_Complex_for_Innovation_Singapore
  22. [2] Interview mit Kasperski auf Lenta.ru, abgerufen am 1. Oktober 2013
  23. a b Russischer Geheimdienst befreite Kaspersky-Sohn in: der Standard vom 25. April 2011; Archiv-Version
  24. Kaspersky Lab statement Mitteilung in: Kaspersky vom 24. April 2011; Archiv-Version
  25. Das Netz wird Kriegsschauplatz in: Der Spiegel 22/2011 vom 20. Juni 2011
  26. Future cyber attacks could prove catastrophic, say online security experts. In: theguardian, Interfax, 21. Januar 2013. 
  27. Russia's Kaspersky Lab Guns For Japan's Trend Micro. In: Forbes, Interfax, 1. Januar 2013. 
  28. Eugene's Kaspersky blog: Travel notes. Abgerufen am 24. November 2013.
  29. http://www.wired.com/dangerroom/2012/07/ff_kaspersky/all/
  30. http://eugene.kaspersky.com/2012/07/25/what-wired-is-not-telling-you-a-response-to-noah-shachtmans-article-in-wired-magazine/
  31. http://www1.plymouth.ac.uk/graduation/honorarydegrees/honoraries2012/Pages/default.aspx
  32. http://www.crn.com/slide-shows/channel-programs/240142188/the-top-25-innovators-of-2012.htm?pgno=10
  33. http://www.foreignpolicy.com/articles/2012/11/26/the_fp_100_global_thinkers?page=0,31#thinker40
  34. http://www.kaspersky.co.uk/about/news/press/2012/Eugene_Kaspersky_wins_V3s_Technology_Hero_of_2012_award
  35. https://www.crn.com/news/channel-programs/240142211/the-top-100-executives-of-2012.htm
  36. http://www.sys-con.com/node/1974029
  37. http://www.kaspersky.com/about/news/business/2011/Eugene_Kaspersky_Named_Business_Person_of_the_Year_by_the_American_Chamber_of_Commerce_in_Russia
  38. www.albawaba.com/business/pr/eugene-kaspersky-won-%E2%80%98outstanding-contribution-business%E2%80%99-award-2011-ceo-middle-east-awar
  39. http://www.kaspersky.com/about/news/business/2010/Eugene_Kaspersky_Wins_Prestigious_CEO_of_The_Year_Award
  40. http://www.kaspersky.com/about/news/business/2010/Eugene_Kaspersky_Wins_Prestigious_CEO_of_The_Year_Award
  41. http://www.prlog.org/11099712-eugene-kaspersky-honored-with-strategic-brand-leadership-award-by-world-brand-congress.html
  42. http://www.kaspersky.com/about/news/business/2010/Eugene_Kaspersky_has_Won_a_Prestigious_Runet_Prize