Jewgeni Wladimirowitsch Beloscheikin

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RusslandRussland Jewgeni Beloscheikin Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 17. April 1966
Geburtsort Sachalin, Russische SFSR
Todesdatum 18. November 1999
Sterbeort Sankt Petersburg, Russland
Größe 182 cm
Gewicht 85 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Torwart
Fanghand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1991, 11. Runde, 232. Position
Edmonton Oilers
Spielerkarriere
bis 1984 SKA Leningrad
1984–1989 HK ZSKA Moskau
1990 SKA Leningrad
1990–1991 Ischorez Leningrad
1991 Cape Breton Oilers
1992–1997 Ischorez Sankt Petersburg

Jewgeni Wladimirowitsch Beloscheikin (russisch Евгений Владимирович Белошейкин; * 17. April 1966 auf Sachalin, Russische SFSR; † 18. November 1999 in Sankt Petersburg, Russland) war ein russischer Eishockeytorwart.

Karriere[Bearbeiten]

Während seiner Juniorenzeit spielte Beloscheikin bei SKA Leningrad. 1984 wechselte er zum sowjetischen Rekordmeister HK ZSKA Moskau, um Wladislaw Tretjak zu ersetzen. Mit dem Armeeklub wurde Beloscheikin dreimal in seiner Karriere UdSSR-Meister, bevor er beim NHL Entry Draft 1991 in der elften Runde an 232. Stelle von den Edmonton Oilers ausgewählt wurde. Daraufhin wechselte er 1991 zu den Cape Breton Oilers in die American Hockey League, wo er drei Spiele absolvierte. Zur Saison 1992/93 kehrte er nach Russland zurück und spielte bis 1997 für Ischorez Leningrad.

1999 wurde Beloscheikin tot aufgefunden, nachdem er Selbstmord begangen hatte.[1] Er wurde in Sankt-Petersburg beigesetzt.

International[Bearbeiten]

Beloscheikin wurde am 19. Dezember 1985 in die Sowjetische Eishockeynationalmannschaft berufen und wurde im Spiel gegen Schweden in der 31. Minute beim Stand 6:0 für den Sergei Mylnikow eingewechselt. Das Spiel endete 10:1 für die UdSSR. Er nahm an den Weltmeisterschaften 1986, bei der er zum besten Torwart gewählt wurde, und 1987 teil. Dabei gewann er eine Gold- und eine Silbermedaille. Daneben gehörte er zum sowjetischen Kader beim Turnier Rendez-vous ’87. Seine internationale Karriere wurde mit der Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 1988 gekrönt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Patrick Houda: The Tragic Life And Death of Evgeny Belosheikin. Abgerufen am 31. Juli 2007.

Weblinks[Bearbeiten]