Jhelam (Fluss)

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Jhelam
Verlauf des Jhelam im Einzugsgebiet des Indus

Verlauf des Jhelam im Einzugsgebiet des Indus

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Jammu und Kashmir (Indien), Provinz Punjab (Pakistan)
Flusssystem IndusVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_falsch
Abfluss über Chanab → Panjnad → Indus → Indischer Ozean
Quelle im Srinagartal
33° 25′ 47″ N, 75° 22′ 34″ O33.42973775.3761742500
Quellhöhe 2.500 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung in den Chanab31.1700172.1455Koordinaten: 31° 10′ 12″ N, 72° 8′ 44″ O
31° 10′ 12″ N, 72° 8′ 44″ O31.1700172.1455
Vorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSHÖHE_fehlt
Länge 740 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlenVorlage:Infobox Fluss/EINZUGSGEBIET_fehlt
Durchflossene Stauseen Wularsee, Mangla-Talsperre
Großstädte Jhelam
Kleinstädte Muzaffarabad
Jhelam

Jhelam

Der Jhelam (Hindi: झेलम, Jhelam; Panjabi: Shahmukhi:جہلم‎, Gurmukhi: ਜੇਹਲਮ, Jehalam; Englisch: Jhelum) ist ca. 740 km lang und der westlichste der fünf Flüsse des Panjab. Er entspringt 85 km südöstlich von Srinagar, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Jammu und Kashmir und wird aus Gletschern gespeist.

Das Quellgebiet des Gewässers liegt am Anfang des Srinagartals (33° 25′ 47″ N, 75° 22′ 34″ O33.42973775.3761742500), als sein Ursprung gilt jedoch die starke Kultquelle in Vrinagar (33,534° N; 75,25° O)33.53419875.2499271900. Er fließt zunächst nach Nordwesten, wo er das gesamte Tal des Hochbeckens von Kashmir entwässert. Der Jhelam durchfließt den Wularsee (34° 23′ 18″ N, 74° 33′ 1″ O34.3884674.5502551580) und wendet sich in einem weiten Bogen nach Westen. In der Stadt Muzaffarabad, die zum pakistanischen Teil Kashmirs gehört, ändert der Fluss seine Laufrichtung nach Süden. Ab der Stadt Jhelam tritt der Fluss in die weite Ebene des Panjab (Fünfstromland) ein. Er ist hier Teil des größten zusammenhängenden Bewässerungsgebiets der Erde. Westlich von Faisalabad mündet der Jhelam in den Chanab (31° 10′ 15″ N, 72° 8′ 43″ O31.17097272.145314), der sich kurz vor seiner Mündung in den Indus mit dem Satluj vereinigt.

Der Jhelam wird seit 1967 in der Mangla-Talsperre zu einem großen Stausee aufgestaut.

Das Gebiet des unteren Jhelam ist durch intensive Landwirtschaft gekennzeichnet, der Fluss ist auf weite Strecken eingedeicht.

Alexander der Große überquerte 326 den Jhelam und besiegte in der Schlacht am Hydaspes den indischen König Poros. Der antike Name des Flusses, der in diesem Zusammenhang meist verwendet wird, ist Hydaspes (griechisch Ὑδάσπης).

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Jhelum River – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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