Ji-In Cho

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Ji-In Cho (* 30. Dezember 1976 in Leverkusen[1]) ist eine deutsche Musikerin koreanischer Abstammung. Bekannt wurde sie als Sängerin der Metal-Band Krypteria sowie der Pop-Band Become One, die das Ergebnis der Casting-Show Fame Academy war.

Ji-In Cho beim M’era Luna Festival 2007
Ji-In Cho beim Amphi Festival 2007

Leben[Bearbeiten]

Mit sechs Jahren begann Ji-In Cho mit Klavierunterricht. Später studierte sie evangelische Theologie an der Universität zu Köln und bestand das Staatsexamen. Daran schloss sich ein Studium der Musik an der Hochschule für Musik Köln in den Fachrichtungen Klavier und Gesang an.[2][3]

Im Jahr 2000 nahm sie ohne Erfolg an der ersten Staffel der Casting-Show Popstars teil. 2003 nahm sie an der Casting-Show Fame Academy teil. Für diese Show nahm sie das Alanis-Morissette-Cover Ironic auf. Mit fünf weiteren Gewinnern war sie infolgedessen Mitglied der Gruppe Become One. Nach zwei Singles und einem Album trennte sich die Band am 25. Juli 2004.

Bereits 2003 lernte Ji-In Cho den Gitarristen Christoph Siemons und den Schlagzeuger Michael „S.C.“ Kuschnerus vom Musical-Projekt Krypteria kennen, die zu dem Zeitpunkt für Fame Academy die Instrumental-Playbacks zur Show produzierten. Anfang 2005 gründeten sie zusammen mit den Bassisten Frank Stumvoll die Rock-Band Krypteria.

2010 wurde Ji-In Cho von der koreanischen Newsweek zu den 50 bedeutendsten Koreanern im Ausland gezählt.[4]

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
Ironic
  DE 31 13.10.2003 (6 Wo.) [5]
  AT 31 19.10.2003 (5 Wo.) [6]
Don’t Need Your Alibis
  DE 16 15.12.2003 (9 Wo.) [7]
  AT 33 14.12.2003 (7 Wo.) [8]
  CH 52 04.01.2004 (4 Wo.) [9]
Come Clean
  DE 61 22.03.2004 (2 Wo.) [10]

Solo[Bearbeiten]

  • 2. Oktober 2003: Ironic (Single; Sony/BMG)

Mit Become One[Bearbeiten]

  • 1. Dezember 2003: I Don’t Need Your Alibis (Single; Sony/BMG)
  • 5. Januar 2004: 1 (Album; Sony/BMG)
  • 8. März 2004: Come Clean (Single; Sony/BMG)

Mit Krypteria[Bearbeiten]

  • 25. Juli 2005: In Medias Res (Synergy/EMI)
  • 4. August 2006: Evolution Principle (EP; Synergy/EMI)
  • 18. Januar 2007: Bloodangel’s Cry (Synergy/EMI)
  • 28. August 2009: My Fatal Kiss
  • 22. April 2011: All Beauty Must Die (Liberatio)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bericht. In: Kölner Stadt-Anzeiger, 18. August 2008, abgerufen am 18. Mai 2011
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatLine-Up 2010 CASTLE ROCK 11. Stadt Mülheim an der Ruhr, abgerufen am 1. Juni 2010.
  3. Spiegel online 30. September 2003, abgerufen 1. Juni 2010
  4. Artikel auf Roadrunner Records, abgerufen am 1. Juni 2010
  5. Chartverfolgung von Ironic musicline.de
  6. Chartverfolgung von Ironic austriancharts.at
  7. Chartverfolgung von Don’t Need Your Alibis musicline.de
  8. Become One in der österreichischen Hitparade (Abgerufen am 13. August 2009)
  9. Become One in der Schweizer Hitparade (Abgerufen am 13. August 2009)
  10. Chartverfolgung von Come Clean musicline.de