Jikji

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Koreanische Schreibweise
koreanisches Alphabet: 백운화상초록불조직지심체요절
chinesische Schriftzeichen: 白雲和尙抄錄佛祖直指心體要節
Revidierte Romanisierung: Baegun hwasang chorok buljo jikji simche yojeol
McCune-Reischauer: Paegun hwasang ch'orok pulcho chikchi simch'e yojŏl
Erhaltenes Exemplar in der französischen Nationalbibliothek

Jikji ist der Name eines Buchs in Hanja (Chinesische Schriftzeichen), das buddhistische Themen behandelt.

Allgemein[Bearbeiten]

Das Buch ist vor allem dadurch bekannt, dass es 1377 mit beweglichen Metalllettern gedruckt wurde, fast acht Jahrzehnte vor der Erfindung Johannes Gutenbergs. Von einer ursprünglich umfangreicheren Ausgabe sind heute noch 38 Seiten erhalten. Diese werden in der Orientabteilung der Bibliothèque nationale de France aufbewahrt. Das Jikji ist so das älteste erhaltene Druckwerk, das mit beweglichen Metalllettern gedruckt wurde.

Das Jikji gab der buddhistische Geistliche Baegun (白雲; auch Baegunhwasang, 白雲和尙; eigentlich Gyeong Han, 景閑; 1289 oder 1299 geboren, 1374 gestorben) heraus.

Eine koreanisch-deutsche Ausstellung zeigte das Jikji 2003 in Göttingen gemeinsam mit der Göttinger 42-zeiligen Gutenberg-Bibel, die beide 2001 ins Weltdokumentenerbe „Memory of the World“ aufgenommen wurden.[1] Eine Replik wurde 2005 auf der Frankfurter Buchmesse ausgestellt.

Deutsche Übersetzung[Bearbeiten]

  • Baek-Un (Hrsg.): Jikji. Aus dem Chinesischen und Koreanischen übersetzt von Hyuk-Sook Kim. Angkor, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-936018-35-9.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.sub.uni-goettingen.de/wir-ueber-uns/ausstellungen/bisherige-ausstellungen/buchdruck-in-korea-und-deutschland/