Jim Atkins

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Jim Atkins ist ein US-amerikanischer Country-Musiker. Er ist der älteste Bruder des Gitarristen Chet Atkins.

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Leben [Bearbeiten]

Neben Chet und Jim Atkins gab es noch einen mittleren Bruder, Lowell Atkins, der lange Zeit in Kokomo, Indiana, arbeitete. Jim Atkins war der erste der drei Brüder, der eine Karriere im Musikgeschäft einschlug. „Jim was the first to 'make it' in the music business“, sagte Chet Atkins später.[1] Bei einer Radiostation in Birmingham, Alabama, arbeitete Jim Atkins als Disc Jockey. Während des Zweiten Weltkrieges war Atkins Sänger in Fred Warings Band und spielte gleichzeitig zusammen mit dem Gitarristen Les Paul in einer gemeinsamen Radioshow. Atkins ist auch auf einigen von Bruder Chets frühen Aufnahmen bei RCA Victor zu hören.

Atkins selbst bekam 1953 einen Plattenvertrag bei Coral Records, wo er verschiedene Titel einspielte; I’m A Ding Dong Daddy From Dumas und Juke Joint Johnnie wurden im selben Jahr auf einer Single veröffentlicht. 1959 erschien auf dem kleinen Label Leo’s eine Platten mit einem Jimmy Atkins als Gitarristen, der Rockabilly-Sänger Barry Etris begleitete. Ob dieser Jimmy Atkins und Jim Atkins dieselbe Person sind, ist ungeklärt.[2]

Jim Atkins zog sich jedoch aus dem Musikgeschäft zurück und wurde stattdessen Programmdirektor des Radiosenders KOA in Denver, Colorado. 1968 gab er diese Tätigkeit auf und zog wieder nach Nashville, Tennessee, um mit seinem Bruder Chet im Publishinggeschäft zu arbeiten.

Diskographie [Bearbeiten]

Jahr Titel # Anmerkungen
Coral Records
The Handout Song / Silver Dollars Tinkling Down 60082
Don't Play This Song / Dime a Dozen 600086
T-E-X-A-S / When Evening Shadows Fall 60136
1953 Juke Joint Johnny / I’m A Ding Dong Daddy (From Dumas) 64147 mit den Pinetoppers
I Shore Ain't Gettin' Rich Playing This Doggone Fiddle / You Can't Help Being Ugly  ?
Leo's Records
1959 I’ve Met My One and Only / Faded Rose 2011/2-L mit Barry Etris

Quellen und Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Adam Komorowski: From Boppin‘ Hillbilly to Red Hot Rockabilly (2005), Liner Notes S. 17; Proper Records
  2. Rocky-52.net

Weblinks [Bearbeiten]