Jim Cummins (Eishockeyspieler)

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Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Cummins Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 17. Mai 1970
Geburtsort Dearborn, Michigan, USA
Größe 188 cm
Gewicht 91 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Rechter Flügel
Schusshand Rechts
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1989, 4. Runde, 67. Position
New York Rangers
Spielerkarriere
1987–1988 Detroit Compuware Ambassadors
1988–1991 Michigan State University
1991–1993 Adirondack Red Wings
1993–1994 Philadelphia Flyers
1994–1995 Tampa Bay Lightning
1995–1998 Chicago Blackhawks
1998–1999 Phoenix Coyotes
1999–2000 Montréal Canadiens
2000–2002 Mighty Ducks of Anaheim
2002 New York Islanders
2003–2004 Colorado Avalanche

James „Jim“ Stephen Cummins (* 17. Mai 1970 in Dearborn, Michigan) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Eishockeyspieler, der während seiner aktiven Laufbahn unter anderem für die Detroit Red Wings, Philadelphia Flyers, Tampa Bay Lightning, Chicago Blackhawks, Phoenix Coyotes, Montréal Canadiens, Mighty Ducks of Anaheim, New York Islanders und Colorado Avalanche in der National Hockey League gespielt hat.

Karriere[Bearbeiten]

Jim Cummins spielte zunächst in der Saison 1987/88 für die Detroit Compuware Ambassadors in der North American Hockey League. Anschließend begann er ein Studium an der Michigan State University und ging in den folgenden drei Jahren für deren Eishockeymannschaft, die Spartans, in der Central Collegiate Hockey Association aufs Eis. Während dieser Zeit wurde zwei Mal, 1989 und 1990, die Meisterschaft der CCHA errungen. Außerdem wurde Cummins beim NHL Entry Draft 1989 in der vierten Runde an insgesamt 67. Position von den New York Rangers ausgewählt. Vor Abschluss seiner Universitäts-Laufbahn wurde er jedoch im März 1991 als Teil eines Tauschgeschäfts zu den Detroit Red Wings transferiert. Für diese gab er in der Saison 1991/92 sein Debüt in der National Hockey League, verbrachte den Großteil der Spielzeit allerdings im Farmteam bei den Adirondack Red Wings in der American Hockey League, wo Cummins seine Rolle als Enforcer ausfüllte. Seine 338 Strafminuten in 65 Partien der regulären Saison waren die zweitmeisten im Team und die viertmeisten der Liga. In derselben Saison gewann er mit Adirondack den Calder Cup und kam in fünf Playoff-Spielen für das Team zum Einsatz. Auch das folgende Spieljahr war der US-Amerikaner im AHL-Farmteam der Detroit Red Wings gesetzt, kam allerdings auch zu sieben NHL-Einsätzen für das Team aus Hockeytown.

Im Juni 1993 wurde er an die Philadelphia Flyers abgegeben, für welche der rechte Flügel 22 Spiele absolvierte. Noch in derselben Saison transferierten ihn diese zu den Tampa Bay Lightning, wobei Cummins für diese in 14 Partien auf dem Eis stand. Als Mitglied des IHL-Farmteams Atlanta Knights gewann er 1994 den Turner Cup. Im Februar 1995 gaben ihn die Bolts gemeinsam mit Tom Tilley und Jeff Buchanan im Austausch für Paul Ysebaert und Rich Sutter an die Chicago Blackhawks ab. In Windy City war der Enforcer erstmals in seiner NHL-Laufbahn als Stammspieler aktiv und verbrachte in allen seinen vier Saisonen im Dress der Blackhawks über 100 Minuten auf der Strafbank. Ein weiteres Tauschgeschäft erfolgte im März 1998, als ihn die Hawks gemeinsam mit Keith Carney im Austausch für Chad Kilger und Jayson More zu den Phoenix Coyotes transferierten. Eine weitere NHL-Station in seiner Karriere waren in der Saison 1999/2000 die Montréal Canadiens, ehe Cummins im Juli 2000 als Free Agent bei den Mighty Ducks of Anaheim unterzeichnete. Für die Kalifornier bestritt er 81 Partien, ehe er im Frühjahr 2002 an die New York Islanders abgegeben wurde. Nachdem der Flügelstürmer für die folgende Saison vom Spielbetrieb ausgesetzt hatte, kehrte er für die Spielzeit 2003/04 nochmals in die National Hockey League zurück und ließ seine Laufbahn im Trikot der Colorado Avalanche ausklingen.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

NHL-Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Reguläre Saison 12 511 24 36 60 1538
Playoffs 6 37 1 2 3 43

Weblinks[Bearbeiten]