Jim Gordon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jim Gordon (* 1945 in Los Angeles, Kalifornien; eigentlich James Beck Gordon) ist ein Grammy-ausgezeichneter, US-amerikanischer Schlagzeuger und Songwriter und war Mitglied von Derek and the Dominos.

Leben[Bearbeiten]

Seine Karriere als Schlagzeuger begann 1963, als er für die Everly Brothers zum Einsatz kam. In der Folgezeit wurde er ein vielgefragter Studiomusiker und spielte auf zahlreichen Alben namhafter Stars und Bands, unter anderem auf Pet Sounds der Beach Boys und Imagine von John Lennon.

Zwischen 1969 und 1970 tourte er mit der Band Delaney & Bonnie. Zu dieser Zeit spielte dort auch Eric Clapton, der in der Folge die komplette Rhythmusgruppe, bestehend aus Gordon, Bassist Carl Radle und Keyboarder Bobby Whitlock, in seine neue Band Derek and the Dominos übernahm. Hierdurch kam auch die Mitwirkung Gordons am Album All Things Must Pass von George Harrison zustande.

Auf dem ersten und einzigen Album Layla and Other Assorted Love Songs (1970) spielte Gordon nicht nur das Schlagzeug, sondern auch das Piano auf dem Titelstück Layla, welches er zusammen mit Clapton geschrieben hatte. Noch bevor das zweite Album aufgenommen worden war, trennten sich Derek and the Dominos bereits ein Jahr später wieder, u.a. bedingt durch den Tod von Duane Allman.

1970 tourte Gordon mit Joe Cocker, 1971 mit Traffic, 1972 mit Frank Zappa. Auf dem 1974er Zappa-Album Apostrophe (’) wirkte er am Titelstück als Schlagzeuger und Songwriter mit. Fester Schlagzeuger einer Band war er zwischen 1973 bis 1975 bei der Souther-Hillman-Furay Band.

Ende der 1970er Jahre begann sich Gordon über Halluzinationen zu beklagen, er glaubte Stimmen in seinem Kopf zu hören. Da sich sein Zustand nicht besserte, zog er sich 1981 aus der Öffentlichkeit zurück. 1984 wurde er wegen Mordes an seiner Mutter zu mindestens 16 Jahren Gefängnis verurteilt. Gordon sitzt nach wie vor hinter Gittern.

Diskografie als Studiomusiker (Auszug)[Bearbeiten]