Jim Keltner
Jim Keltner (* 27. April 1942 in Tulsa, Oklahoma) ist ein US-amerikanischer Schlagzeuger.
Er machte sich vor allem als Studiomusiker einen Namen und hat auf vielen wichtigen Alben seit den 70er Jahren gespielt.
Sein Stil wird geprägt durch Rhythm And Blues. Einfache und kraftvolle Grundmuster werden variiert mit einer lockeren, oft fast frei wirkenden Phrasierung. Eine Spezialität von Jim Keltner ist es, Akzente an ungewöhnlichen, manchmal auch wechselnden Stellen des Metrums zu setzen.
Jim Keltner begann als Jazz-Schlagzeuger. In den Anfangszeiten begleitete er Gary Lewis and the Playboys. Als freier Studiomusiker spielte er mit Musikern und Bands wie Jerry García, der Plastic Ono Band, Eric Clapton, John Lennon, Yoko Ono, Ringo Starr, Joe Cocker, George Harrison, den Rolling Stones, Ron Wood, Bill Wyman, Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts, Bob Dylan, Joni Mitchell, Brian Wilson, Neil Young, Crowded House, Fiona Apple, Elvis Costello, Ry Cooder, Pink Floyd, Steely Dan und vielen anderen.
Jim Keltner wirkte beim legendären "Concert for Bangladesh" 1971 als Schlagzeuger der Band mit.
Außerdem war er Mitglied von Little Village und begleitete Joe Cocker, Bob Dylan, Neil Young und Simon & Garfunkel auf diversen Tourneen.
Am 29. November 2002 nahm er am Gedenkkonzert für George Harrison in der Royal Albert Hall teil.
Keltner fungierte außerdem noch als Schlagzeuger der Allstar-Band Traveling Wilburys. Er war auf deren beiden Alben zu hören, sowie auch in einigen Musikvideos zu sehen. Im zum ersten Album gedrehten Dokumentationsfilm wurde Keltner als „Buster Sidebury“ vorgestellt.
Infolge seiner früheren Zusammenarbeit mit Klaus Voormann, etwa beim Concert for Bangladesh, war er auch beim Voormann-Album A Sideman's Journey dabei.
Diskographie (Auswahl)[Bearbeiten]
- The Charlie Watts Jim Keltner Project (2000)
- Lucinda Williams – West (2007)
- Joe Cocker – Mad Dogs & Englishmen (1970)
- John Lennon – Imagine (1971)
- Rickie Lee Jones – Traffic from Paradis (1993)
- Eric Clapton – From the Cradle (1994)
- The Traveling Wilburys – Vol.1 und Vol.3 (1988- 1991)
- Neil Young – Silver & Gold (2000)
- Ry Cooder – The Slide Area (1982), Get Rhythm (1987), Chavez Ravine (2005), My Name Is Buddy (2007)
- Gábor Szabó – Bacchanal (1968), Femme Fatale (1981)
- Bob Dylan – Pat Garrett & Billy The Kid (1973), Time Out Of Mind (1997)
- Pink Floyd – A Momentary Lapse of Reason
- Sheryl Crow – 1996
- John Lee Hooker – Mr Lucky
- B.B. King – B.B. in London
- Lionel Richie – Back to the Front
- Barbra Streisand – Barbra Joan Streisand
- Manuel Galbán – Mambo Sinuendo
- George Harrison – Brainwashed (2002)
- Bill Frisell – Gone Just Like A Train (1998), Good Dog, Happy Man (1999)
- J. J. Cale – Shades (1981), Number 8 (1983), Travel Log (1990), Closer To You (1994)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Keltner, Jim |
| KURZBESCHREIBUNG | amerikanischer Schlagzeuger |
| GEBURTSDATUM | 27. April 1942 |
| GEBURTSORT | Tulsa, Oklahoma |