Jimmy Eriksson

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Rennfahrer Jimmy Eriksson. Zu anderen Personen siehe Jimmie Eriksson.

Joakim „Jimmy“ Eriksson (* 14. März 1991 in Tomelilla) ist ein schwedischer Automobilrennfahrer. Er gewann 2012 die deutsche Formel 3. Seit 2013 tritt er in der GP3-Serie an.

Karriere[Bearbeiten]

Eriksson begann seine Motorsportkarriere 2005 im Kartsport[1] und blieb bis 2008 in dieser Sportart aktiv. Unter anderem gewann er 2008 die schwedische Formel Yamaha Kartmeisterschaft. 2009 wechselte er in den Formelsport zu Motopark Academy. Sein Hauptaugenmerk lag auf der nordeuropäischen Formel Renault, in der er mit einem Sieg den 15. Gesamtrang belegte. Außerdem startete er für sein Team bei einzelnen Rennen des Formel Renault 2.0 Eurocups sowie in der schwedischen und der NEZ Formel Renault.

Jimmy Eriksson in Zandvoort in der Formel-3-Euroserie 2011

2010 trat Eriksson für Motopark Academy im deutschen Formel-3-Cup an. Eriksson fuhr bei einigen Rennen in die Punkteränge und entschied ein Rennen für sich. Die Saison beendete er auf dem sechsten Platz in der Fahrerwertung. Außerdem startete er an einem Rennwochenende als Gaststarter in der Formel-3-Euroserie. 2011 wechselte Eriksson vollständig in die Formel-3-Euroserie und blieb bei Motopark Academy.[2] Als bester Pilot seines Rennstalls wurde er Neunter in der Fahrerwertung. 2012 kehrte Eriksson in den deutschen Formel-3-Cup zurück. Er startete weiterhin für Motopark Academy, die in dieser Serie den Namen Lotus verwendeten. Eriksson gewann acht von 27 Rennen und wurde mit 408 zu 298 Meister vor Lucas Auer.

2013 wechselte Eriksson zu Status Grand Prix in die GP3-Serie.[3] Er blieb im Gegensatz zu seinen Teamkollegen Adderly Fong und Alexander Sims ohne Punkte und schloss die Saison auf em 24. Gesamtrang ab. 2014 blieb Eriksson in der GP3-Serie. Ursprünglich sollte er zu Motopark Academy zurückkehren, die in dieser Serie unter dem Namen Russian Time starten sollten.[4] Nach dem Tod von Igor Mazepa, dem Seatholder von Russian Time, verlor Motopark Academy jedoch den Auftrag zur Durchführung dieses Engagements, sodass Ericssons Vertrag obsolet wurde. Er schloss sich daraufhin Koiranen GP an.[5] Bereits im ersten Rennen für den neuen Rennstall in Barcelona gelang im als Zweiter seine erste Punkte- und Podest-Platzierung in der GP3-Serie. Nach dem ersten Rennwochenende belegte er den dritten Gesamtrang.

Statistik[Bearbeiten]

Karrierestationen[Bearbeiten]

Einzelergebnisse in der GP3-Serie[Bearbeiten]

Jahr Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 Punkte Rang
2013 Status Grand Prix SpanienSpanien ESP SpanienSpanien ESP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR DeutschlandDeutschland GER UngarnUngarn HUN BelgienBelgien BEL ItalienItalien ITA Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate UAE     0 24.
19 DNF 18 16 18 21* DNF 18 13 12 17 15 13 DNF 23 26    
2014 Koiranen GP SpanienSpanien ESP OsterreichÖsterreich AUT Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR DeutschlandDeutschland GER UngarnUngarn HUN BelgienBelgien BEL ItalienItalien ITA RusslandRussland RUS Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate UAE 22 3.
2 6

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ”Karting” (jimmyracing.com; abgerufen am 28. Oktober 2010)
  2. “Jimmy Eriksson avancerar till världens främsta Formel 3-mästerskap” (jimmyracing.com am 28. Januar 2011; PDF-Datei; 372 kB)
  3. Michael Höller: „GP3 - Eriksson steigt in die GP3 auf“. Neue Aufgabe für Formel-3-Champion. Motorsport-Magazin.com, 25. Januar 2013, abgerufen am 27. Januar 2013.
  4. Michael Höller: „GP3 - Eriksson unterschreibt bei Russian Time“. Erster Fahrer für das neue Team. Motorsport-Magazin.com, 23. Januar 2014, abgerufen am 23. Januar 2014.
  5. Philipp Schajer: „GP3 - Eriksson: Korainen GP statt Russian Time“. Schwierigste Wochen meiner Karriere. Motorsport-Magazin.com, 6. März 2014, abgerufen am 6. März 2014.

Weblinks[Bearbeiten]