Joël Abati

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Joël Abati
Joel Abati 05.jpg

Joël Abati beim Siebenmeterwurf

Spielerinformationen
Voller Name Joël Marc Abati
Geburtstag 25. April 1970
Geburtsort Fort-de-France, Frankreich
Staatsbürgerschaft Franzose französisch
Körpergröße 1,90 m
Spielposition Rückraum rechts
  Rechtsaußen
Wurfhand links
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
00000000 Frankreich Fort de France
00000000 Frankreich US Creteil
00000000 Frankreich Espoir de Floreal
00001997 Frankreich USM Gagny
19972007 Deutschland SC Magdeburg
20072009 Frankreich Montpellier HB
Nationalmannschaft
Debüt am 22. November 1995
            gegen Weißrussland Weißrussland
  Spiele (Tore)
Frankreich Frankreich 203 (586)

Stand: 21. Juli 2009

Joël Marc Abati (* 25. April 1970 in Fort-de-France, Martinique) ist ein ehemaliger französischer Handball-Nationalspieler.

Abati spielte in der Zeit vom 1. Juli 1997 bis 30. Juni 2007 vorzugsweise als Rechtsaußen oder Rückraum rechts beim SC Magdeburg in der Handball-Bundesliga. Zuvor war er bei Fort de France, US Creteil, Espoir de Floreal und USM Gagny aktiv. Während seiner Zeit mit dem SCM gewann der Linkshänder die Champions League (2002), die Deutsche Meisterschaft (2001), zwei Vereins-Europameisterschaften (2001, 2002), dreimal den EHF-Pokal (1999, 2001, 2007) und den Supercup 2001.

Nach zehn überaus erfolgreichen Jahren, in denen der SCM niemals schlechter als Rang 6 am Ende einer Saison platziert war, wechselte Abati zum französischen Spitzenclub Montpellier HB, wo er zunächst noch zwei Jahre als aktiver Spieler unter Vertrag stand, um dann als Trainer in den Nachwuchsbereich einzusteigen. Im Rahmen seiner Verabschiedung aus Magdeburg wurde er zum Ehrenbotschafter der Elbestadt ernannt. Am 22. Dezember 2007 wurde Joël Abati als elfter Spieler in die Ruhmeshalle des SC Magdeburg aufgenommen. Mit Montpellier gewann er einmal die französische Meisterschaft (2009).

Abati zählt zu den erfolgreichsten Handballern der Welt. Mit der französischen Nationalmannschaft wurde er 2001 Weltmeister, 2006 Europameister und gewann bei den Olympischen Spielen 2008 die Goldmedaille. 2009 wurde er mit Frankreich erneut Weltmeister.

Er ist einer der treffsichersten Siebenmeterschützen der Bundesliga-Geschichte.

Für den SC DHfK Leipzig wird er in den beiden Qualifikationsspielen zur zweiten Liga erneut auflaufen.

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