Joachim Körber

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Joachim Körber (* 4. November 1958 in Karlsruhe) ist ein deutscher Übersetzer, Verleger, Herausgeber und Schriftsteller.

Übersetzer[Bearbeiten]

1979 machte sich Joachim Körber als freier Übersetzer selbstständig und übersetzte zunächst hauptsächlich Science-Fiction-Romane. Später arbeitete er eine zeitlang als Stammübersetzer von Stephen Kings Werken. Des Weiteren übersetzte Körber u.a. Werke der Autoren Gilbert Adair, Neal Stephenson, Anne Rice, Tad Williams, Thomas Eidson, Peter Straub, Dean Koontz, Ray Bradbury und Dan Simmons.

Verleger und Herausgeber[Bearbeiten]

Nach amerikanischem Vorbild gründete Körber 1984 zusammen mit Uli Kohnle und Thomas Bürk, der 1993 ausschied, den Kleinverlag Edition Phantasia, in dem limitierte, nummerierte, meist illustrierte und von den Autoren handsignierte Sammlerausgaben aus den Bereichen der Science-Fiction-, Horror- und Fantasy-Literatur erscheinen.

Seit demselben Jahr gibt er alleinverantwortlich das Bibliographische Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur im Corian Verlag heraus.

Schriftsteller[Bearbeiten]

1998 veröffentlichte Körber seinen ersten Roman Wolf, der sich in Form eines Thrillers mit Psi-Phänomenen befasst. Ebenfalls 1998 kam seine Kurzgeschichte Der Untergang des Abendlandes heraus, für die er 1999 den Phantastik-Preis für die beste deutsche Kurzgeschichte des Jahres erhielt. Viele Aufsätze und Rezensionen erschienen in dem Jahrbuch Das Science Fiction Jahr.

Ehrungen[Bearbeiten]

  • Mehrere Nominierungen für den Kurd-Laßwitz-Preis in der Rubrik Bester Übersetzer.
  • 1999: Phantastik-Preis für Der Untergang des Abendlandes (1998) als beste deutsche Kurzgeschichte des Jahres.

Quellen[Bearbeiten]