Joachim Lenk

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Joachim Lenk (* 1962 in Neu-Ulm) ist deutscher Freier Journalist, Bildjournalist und Autor.

Leben[Bearbeiten]

Lenk kam nach Abschluss des Wirtschaftsgymnasiums Anfang 1984 als Zeitsoldat zur Panzerbrigade 28 nach Dornstadt. Dort arbeitete er nach der Grundausbildung knapp vier Jahre lang in der S1-Abteilung, die für die Personalbearbeitung zuständig war. Zudem wurde er als Fotograf eingesetzt und unterstützte den Brigadekommandeur bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Unter Lenks Regie entstanden unzählige Feldzeitungen. Außerdem verfasste er zwei Standortbroschüren über die Rommel-Kaserne in Dornstadt.

Nach seinem Ausscheiden aus der Bundeswehr volontierte Lenk zwei Jahre lang bei der „Waiblinger Kreiszeitung“, bevor er 1990 für 15 Jahre als Redakteur zum „Alb Boten“ (Südwest Presse) nach Münsingen kam. Dort war er unter anderem für alle Themen rund um die Bundeswehr zuständig.

Seit dieser Zeit berichtete er über die Eberhard-Finckh-Kaserne in Engstingen und schrieb das Buch Soldaten, Sprengköpfe und scharfe Munition. Nach der Schließung der Kaserne 1993 verfolgte der Journalist die Geschichte des Gewerbeparks Haid, der dort nach dem Abzug der Bundeswehr entstanden ist.

Ende 2004 veröffentlichte er das Nachschlagewerk Von der Schneeschuhkompanie zum Panzerbataillon, das über die wechselvolle 90-jährige Geschichte des Neuen Lagers in Münsingen berichtet, aus dem 1965 die Herzog-Albrecht-Kaserne wurde.

2008 erschien Letzter Appell in Schwäbisch Sibirien. Mit mehr als 500 Fotos und Abbildungen dokumentiert der Autor das militärische Leben des Standortes Münsingen mit Breithülen und Feldstetten zwischen 1895 und 2007.

Im Herbst 2010 kam sein neuestes Buch auf den Markt, das über den Militärstandort in Dornstadt berichtet. Dort gibt es seit 1883 einen Exerzierplatz, den heutigen Standortübungsplatz, der unmittelbar an die seit knapp 50 Jahren existierende Rommel-Kaserne grenzt. Außerdem war mit Unterbrechungen zwischen 1917 und 1945 in der Gemeinde ein Militärflugplatz in Betrieb.

Publikationen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]