Joachim Schwermer

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Joachim Schwermer (* 26. Mai 1950 in Kulmbach[1]) ist ein deutscher Mathematiker, der sich insbesondere mit Zahlentheorie beschäftigt.

Joachim Schwermer in Oberwolfach 2010

Schwermer studierte nach seinem Abitur 1969 am Aloisiuskolleg in Bad Godesberg an der Universität Bonn Mathematik. Nach seinem Diplom im Jahr 1974 wurde er 1977 bei Günter Harder promoviert (Eisensteinreihen und die Kohomologie von Kongruenzuntergruppen von SL_n(\mathbb{Z})). 1982 wurde er in Bonn habilitiert. Ab 1986 war er Professor an der Katholischen Universität Eichstätt, anschließend in Düsseldorf[2] und schließlich in den 2000er Jahren an der Universität Wien. 1980/81 war Schwermer am Institute for Advanced Study. 1987 wurde er mit dem Gay-Lussac-Humboldt-Preis ausgezeichnet.

Schwermer befasst sich mit algebraischen Gruppen in der Zahlentheorie, arithmetischer Geometrie, Liegruppen, automorphen Funktionen und L-Funktionen. Er verfasste auch Aufsätze über Geschichte der Mathematik, zum Beispiel über Helmut Hasse, Hermann Minkowski, Emil Artin.

In Wien ist er Universitätsprofessor an der Universität Wien sowie wissenschaftlicher Direktor am Erwin-Schrödinger-Institut für Mathematische Physik.

Schriften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kurzbiografie in The Institute for Advanced Study, Annual Report for the Fiscal Year July 1, 1980-June 30, 1981 (PDF; 4,6 MB), S. 41
  2. Siehe Autorenangabe von On the concept of level for subgroups of SL2 over arithmetic rings (Mai 1998)