Joachim Weidmann

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Joachim Weidmann (* 2. Oktober 1939 in Eßlingen) ist ein deutscher Mathematiker und Hochschullehrer an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt.

Leben[Bearbeiten]

Von 1946-1953 besuchte er die Volksschule Westhausen im Kreis Aalen und von 1953-1958 das Aufbaugymnasium Schwäbisch Gmünd mit Abitur im März 1958. Danach folgte ein Mathematikstudium an der TH Stuttgart (1958-1959) und an der Universität Heidelberg (1959-1964), wo er im März 1964 bei Konrad Jörgens sein Diplom abschloss. Nach einem Auslandsaufenthalt am Courant Institute (August 1964 - Mai 1965) promovierte er 1966 in Heidelberg bei Konrad Jörgens zum Thema Zur Spektraltheorie von Sturm-Liouville-Operatoren. Im Jahre 1968 wechselte er an die Universität München, wo er sich 1969 habilitierte. Ab April 1971 war er Professor an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Dort übernahm er mehrfach das Amt des Dekans des Fachbereich Mathematik (1976-1978, 1989-1990, 1999-2000) und des Vizepräsidenten (1990-1994). 1994 führte Weidmann, da die Neuwahlen gescheitert waren, mehrere Monate lang die Amtsgeschäfte des Präsidenten der Universität Frankfurt.

Werk[Bearbeiten]

Die bedeutendsten seiner mathematischen Leistungen sind die Arbeiten zum absolut stetigen Spektrum und zur Oszillationstheorie von Sturm-Liouville-Operatoren.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Lineare Operatoren in Hilberträumen. Teil II. Anwendungen. Mathematische Leitfäden. B. G. Teubner, Stuttgart, 2003.
  • Lineare Operatoren in Hilberträumen. Teil I. Grundlagen. Mathematische Leitfäden. B. G. Teubner, Stuttgart, 2000.
  • Spectral theory of ordinary differential operators. Lecture Notes in Mathematics, 1258. Springer-Verlag, Berlin, 1987.
  • Linear Operators in Hilbert Spaces. Graduate Texts in Mathematics, 68. Springer-Verlag, New York-Berlin, 1980.
  • Lineare Operatoren in Hilberträumen. Mathematische Leitfäden. B. G. Teubner, Stuttgart, 1976.

Weblinks[Bearbeiten]