Joan Perucho

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Joan Perucho i Gutierres-Duque (* 7. November 1920 in Barcelona; † 28. Oktober 2003 ebenda) war ein spanischer Dichter, Erzähler und Kunstkritiker aus Katalonien, der abwechselnd als Schriftsteller und als hauptamtlicher Richter arbeitete. Er war Mitglied der Reial Acadèmia de Bones Lletres (Kat. für „Königliche Akademie der Belletristik“) von Barcelona und Ehrendoktor der Universität von Tarragona.

Luis Alberto de Cuenca sagte von ihm anlässlich der Verleihung des nationalen spanischen Literaturpreises im Jahr 2002:

„Joan Perucho hat über alles geschrieben, – Prosa und blendende Gedichte – und er hat es immer mit einer besonderen Mischung von augenzwinkernder Belesenheit und ausdrucksvollem Schwindelerregen getan, die seine Schriften kennzeichnet und ihn zu einem der originellsten Schriftsteller machen, die wir jetzt in der spanischen Literatur besitzen, wobei diese Auffassung alle anderen Literaturgattungen der Halbinsel einschließt.“

Er ist in seiner Art ein seltener und nicht einzuordener Schriftsteller, denn nur sehr wenige Autoren haben es verstanden, mit einer sehr besonderen Anmut und Originalität das Traditionelle und Avantgardistische in der literarischen Auseinandersetzung abzuwechseln. 1995 erhielt er den nationalen Literaturpreis des Landes Katalonien.

Er schrieb auf spanisch und katalanisch und ist noch wenig ins Deutsche übersetzt.

Werke[Bearbeiten]

Romane/Erzählungen[Bearbeiten]

  • Der Nachtkauz (Les històries naturals), 1960 aus dem Katalanischen, C. Hanser
  • Ein Ritterroman (Llibre de cavalleries), 1957 aus dem Katalanischen, S. Fischer

Gedichte[Bearbeiten]

  • Noch nichts ins Deutsche übersetzt