Jochen Horst

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jochen Horst (* 7. September 1961 in Osnabrück) ist ein deutscher Schauspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Horst absolvierte 1986 in Graz die staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst mit Auszeichnung (Summa cum laude) im Studienbereich Schauspiel und wechselte anschließend nach London, um am Lee-Strasberg-Institut unter Anna Strasberg zwei weitere Jahre sein Studium des Method Acting zu vertiefen.

Horst wurde 1986 zusammen mit Anne Bennent mit dem O.E. Hasse-Preis als Bester Newcomer des Jahres ausgezeichnet und einem breiten Publikum in der Rolle des Sascha in der Fernsehserie Das Erbe der Guldenburgs bekannt. 1996 erhielt er für seine Rolle in Balko den Adolf-Grimme-Preis als Bester Schauspieler.

Er wirkte in internationalen Produktionen wie 1990 in Die Entführung der Achille Lauro mit Burt Lancaster und 1993 Der Zementgarten mit und arbeitete zusätzlich am Theater.

Privatleben[Bearbeiten]

Horst heiratete 1995 seine Schauspielkollegin Anouschka Renzi. Mit ihr hat er eine Tochter. Die Ehe wurde im Jahr 2000 geschieden. Im November 2002 heiratete er das Model Tina Ciamperla. Mit ihr hat er einen Sohn.[1][2] Momentan lebt er mit seiner Familie auf Mallorca.[3]

Filmografie (Auszug)[Bearbeiten]

  • 1984: Wer erschoss Boro? (Krimi; Zweiteiler)
  • 1985: Derrick – Der Mann aus Antibes
  • 1986: Derrick – An einem Montagmorgen
  • 1986: Der Alte – Terzett in Gold
  • 1986–1987: Das Erbe der Guldenburgs (Fernsehserie)
  • 1988: Gefangen im Paradies
  • 1989: Derrick - Die blaue Rose
  • 1990: Die Krücke
  • 1990: Derrick – Der Augenblick der Wahrheit
  • 1990: Wüstenfieber (Fernsehserie)
  • 1991: Die Männer vom K3 – Der Vollmondmörder
  • 1992: Der Zementgarten
  • 1992: Das Traumschiff (Fernsehserie)
  • 1993: Swing Kids
  • 1994: Derrick – Das Thema
  • 1994: Mutter, ich will nicht sterben!
  • 1995–1998: Balko (48 Folgen)
  • 1998: Der Handymörder
  • 1998: Feuerläufer – Der Fluch des Vulkans
  • 1999: Die Blendung – Verrat aus Liebe
  • 1999: Küstenwache (Fernsehserie)
  • 2000: Die Todeswelle
  • 2000–2001: Victor – Der Schutzengel (Pilotfilm und 10 tlg. Fantasy-Serie)
  • 2001: Tatort – Der lange Arm des Zufalls
  • 2001: Die Westentaschenvenus
  • 2002: Bella Block – Kurschatten
  • 2002: Utta Danella – Der Sommer des glücklichen Narren
  • 2003: Luther
  • 2004–2005: Typisch Sophie (Fernsehserie)
  • 2005: Nero – Die dunkle Seite der Macht
  • 2006: Inga Lindström – Sommertage am Lilja-See
  • 2007: Wie verführ' ich meinen Ehemann
  • 2007: Im Tal der wilden Rosen – Triumph der Liebe
  • 2008: Späte Rache – Eine Familie wehrt sich
  • 2008–2011: Die Stein (Fernsehserie)
  • 2009: Rosamunde Pilcher – Herzenssehnsucht
  • 2009: Rosamunde Pilcher – Liebe am Horizont
  • 2010: Ein Sommer auf Sylt
  • 2011: Countdown – Die Jagd beginnt – Der Bruch
  • 2011: Das Traumschiff – Kambodscha
  • 2013: Sekretärinnen (Fernsehserie, 8 Folgen)
  • 2013: Alarm für Cobra 11 (Fernsehserie, Folge Einsame Entscheidung)
  • 2013: Der Staatsanwalt (Fernsehserie, Folge Hackordnung)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1986: O.E. Hasse-Preis
  • 1996: Adolf-Grimme-Preis

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.prisma-online.de/tv/person.html?pid=jochen_horst
  2. http://www.viva.de/stars.php?what=show&Artikel_ID=65286
  3. http://www.derwesten.de/nachrichten/ikz/ins-licht-gesetzt/2008/4/25/news-41067852/detail.html

Weblinks[Bearbeiten]