Joel Meyerowitz

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Joel Meyerowitz,
Köln, 27. November 2003

Joel Meyerowitz (* 6. März 1938 in Bronx, New York) ist ein US-amerikanischer Fotograf.[1]

Leben[Bearbeiten]

Aus der Werbebranche kommend, begann Meyerowitz 1962 zu fotografieren. Schnell machte er sich einen Namen als Genre-Fotograf, der Straßenszenen in der Tradition eines Henri Cartier-Bresson dokumentierte. Sein Metier war anfänglich die Schwarzweißfotografie, Mitte der 1960er wandte er sich der Farbfotografie zu. Vergleichbar mit William Eggleston oder Stephen Shore ist er einer der Pioniere künstlerischer Farbfotografie. In seinen Farbfotografien wandte sich Meyerowitz auch Themen wie Porträt und Architektur zu.

Sein erstes Buch, Cape Light (1979), widmet sich der Landschaft des Cape Cod.

Meyerowitz betreut heute das Bildarchiv zum zerstörten World Trade Center in New York.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Werkkomplex Out of the Ordinary (1980–1980)

Meyerowitz fotografierte New York, die Außenbezirke, ländliche Landstriche, Provinzstädte und Ferien- und Freizeitidylle der USA.

  • Serie Aftermath (2001–2002)

Fotografien nach den Anschlägen des 11. Septembers 2001. Entgegen des behördlichen Fotografierverbotes konnte Meyerowitz das Gelände des Ground Zeros künstlerisch dokumentieren.

Fotobücher[Bearbeiten]

  • Cape Light (1979)
  • St Louis & the Arch (1981)
  • A Summer's Day (1985)
  • Wild Flowers (1986)
  • The Arch (1988)
  • Creating a sense of place (1990)
  • Redheads (1991)
  • The Nutcracker (1993)
  • Bay / Sky (1993)
  • At the Water's Edge (1993)
  • Bystander: A History of Street Photography (1994)
  • La natura delle città (1995)
  • Tuscany (2003)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag in der englischsprachigen Wikipedia