Joey Lawrence

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Joey Lawrence bei der Weltpremiere von Cars 2 am 17. Juni 2011

Joseph „Joey“ Lawrence (* 20. April 1976 in Philadelphia, Pennsylvania als Joseph Lawrence Mignogna Jr.) ist ein US-amerikanischer Filmschauspieler und Sänger.

Leben[Bearbeiten]

Lawrence ist italienischer Abstammung und wuchs in Pennsylvania auf. Sein Vater Joseph Lawrence Mignogna Sr. arbeitet als Versicherungsmakler, seine Mutter Donna Mignogna, eine ehemalige Grundschullehrerin, arbeitet als Managerin. Der Familienname wurde während seiner Kindheit zu „Lawrence“ verändert. Er hat zwei jüngere Brüder, die ebenfalls Schauspieler sind, Andrew und Matthew.

Im Jahr 1994 machte er seinen Abschluss an der Abington Friends School in Jenkintown, Pennsylvania. Danach absolvierte er ein Studium an der University of Southern California.

Karriere[Bearbeiten]

Schauspielerei[Bearbeiten]

Wie seine Brüder begann auch Joey schon im Kindesalter mit der Schauspielerei, zunächst in Werbespots. Mit fünf Jahren hatte er seinen ersten Auftritt in der Tonight Show. Nach Gastauftritten in den Fernsehserien Diff’rent Strokes und Silver Spoons gehörte er von 1983 bis 1987 zur festen Besetzung der Sitcom Gimme a Break. Im Jahr 1988 war er die Stimme von Oliver im Disneyfilm Oliver & Co. Ab 1991 wurde er durch die Darstellung des Joey Russo in der Comedyserie Blossom bekannt.

Ab 1995 war er drei Jahre lang zusammen mit seinen Brüdern in der Serie Brotherly Love zu sehen. Bei einigen Folgen führte er auch Regie. Auf der Kinoleinwand war er selten zu sehen, eine Ausnahme bildet der Film Düstere Legenden 2 aus dem Jahr 2000. Im Mai 2007 spielte er die Hauptrolle in dem Broadway Musical Chicago (Musical) als Billy Flynn. Zwei Jahre später spielte Lawrence an der Seite von Melissa Joan Hart in dem Fernsehfilm My Fake Fiancé. Seit 2010 spielen beide ebenfalls in der Sitcom Melissa & Joey die Hauptrollen.

Musik[Bearbeiten]

Im Jahr 1993 erschien sein Debütalbum Joey Lawrence, das sich in den US-amerikanischen Billboard 200 sowie in den britischen Album Charts platzieren konnte. Die im Album enthaltende Single Nothin’ My Love Can’t Fix wurde als Abspannmelodie für den Film Cop and a Half verwendet. Die Single schaffte es außerdem bis in die Top 20 der Billboard Hot 100 sowie der britischen Single Charts.

1997 veröffentlichte er sein zweites Musikalbum Soulmates, das aber weniger Erfolg hatte. Die Single Never Gonna Change My Mind konnte sich für eine Woche in den Top 50 der britischen Single Charts platzieren.

Privatleben[Bearbeiten]

Joey heiratete im Jahr 2002 Michelle Vella. Nach der Scheidung heiratete er im Juli 2005 Chandie Yawn-Nelson, mit der er zwei Töchter hat.

Filmografie[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

  • 1985: Summer Rental
  • 1988: Pulse
  • 1988: Oliver & Co (Stimme)
  • 1994: Radioland Murders
  • 1995: Goofy – Der Film (A Goofy Movie; Stimme)
  • 2000: Desperate But Not Serious
  • 2000: Düstere Legenden 2 (Urban Legends: Final Cut)
  • 2001: Do You Wanna Know a Secret?
  • 2002: Trois 2: Pandora’s Box
  • 2004: Love Rules - Verliebt, verlobt, verstritten
  • 2006: Rest Stop
  • 2008: Killer Pad
  • 2009: Die Schein-Hochzeit
  • 2010: Sinatra Club
  • 2012: Hit List

Serien[Bearbeiten]

  • 1982: Diff’rent Strokes (Gastauftritt)
  • 1982: Silver Spoons (Gastauftritt)
  • 1983: Wait till Your Mother Gets Home!
  • 1983–1987: Gimme a Break (77 Episoden)
  • 1985: Junge Schicksale (ABC Afterschool Specials, Gastauftritt)
  • 1991: Chains of Gold
  • 1991–1995: Blossom
  • 1993: Alle meine Kinder (Almost Home; Gastauftritt)
  • 1993: Harrys Nest (Empty Nest; Gastauftritt)
  • 1995: Nachtschicht mit John (The John Larroquette Show; Gastauftritt)
  • 1995–1997: Brüder (Brotherly Love)
  • 1999: Ein Hauch von Himmel (Gastauftritt)
  • 1999: Horse Sense
  • 2001: Jumping Ship
  • 2002: Romantic Comedy 101
  • 2002–2003: American Dreams (elf Episoden)
  • 2003–2004: Run of the House
  • 2005: Verlieben verboten (Confessions of a Sociopathic Social Climber)
  • 2005–2006: Half & Half (neun Episoden)
  • 2006: Android Apocalypse
  • 2007: CSI: NY (drei Episoden)
  • 2009: My Fake Fiancé
  • seit 2010: Melissa & Joey
  • 2013: Californication

Theater[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
UK US
1993 Joey Lawrence
39
(3 Wo.)
74
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1993
1997 Soulmates
Erstveröffentlichung: 1997

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
UK US
1993 Nothin’ My Love Can’t Fix
Joey Lawrence
13
(7 Wo.)
19
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1993
I Can’t Help Myself
Joey Lawrence
27
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1993
Stay Forever
Joey Lawrence
41
(3 Wo.)
52
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1993
1997 Never Gonna Change My Mind
Soulmates
49
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1997

Weblinks[Bearbeiten]