Johann Baptist Dannegger

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Johann Baptist Dannegger (* 24. Juni 1682 in Rottweil; † 24. August 1760 in Kreuzlingen) war Abt des Chorherrenstifts Kreuzlingen von 1725 bis 1760.

Johann Baptist Dannegger legte 1707 seine Profess bei der der Ordensgemeinschaft der Augustiner-Chorherren im Kreuzlingen ab, 1725 wurde er zum Abt des regulierten Chorherrenstifts Kreuzlingen gewählt.

Dannegger strukturierte das klösterliche Leben neu und konnte über 30 neue Ordensbrüder aufnehmen. Zudem engagierte er sich für den Neuaufbau der Propstei Riedern am Wald, die 1740 bei einem Brand zerstört wurde.

Als Inhaber der seit 1749 reichsunmittelbaren Herrschaft Hirschlatt, die zu Kreuzlingen gehörte, wurde er zu den Reichstagen einberufen.[1]

Zu seinem Nachfolger wurde 1760 der aus dem Kloster Riedern am Wald, stammende Prosper Donderer gewählt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Thurgovia Sacra 2, 1876, 307-313
  • P. Marti: Von den Jb. des Abtes Joh. Baptist D. zu Kreuzlingen, 1725-1760, in ThBeitr. 94, 1957, 5-32

Weblinks[Bearbeiten]

Nachweise[Bearbeiten]

  1. „Johann Baptist Dannegger“, Historisches Lexikon der Schweiz, 15. März 2005