Johann Baptist Henneberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Johann Baptist Henneberg (* 5. Dezember[1] 1768 in Wien; † 27. November[2] 1822 ebenda) war ein österreichischer Komponist, Pianist, Organist und Kapellmeister.

Leben[Bearbeiten]

Henneberg war 1790 bis 1801 Kapellmeister am Freihaustheater, anschließend bis 1803 am Theater an der Wien. Später erhielt er eine Anstellung als Organist bei dem Fürsten Nikolaus II. Esterházy de Galantha in Eisenstadt, wo er auch Opernaufführungen dirigierte. Ab 1814 war Henneberg Regenschori an der Hofkirche in Wien, 1818 bis 1822 außerdem Organist in der kaiserlichen Hofmusikkapelle.

Henneberg hatte maßgeblichen Anteil an der Einstudierung von Mozarts Oper Die Zauberflöte. Nachdem Mozart die Uraufführung am 30. September und am 1. Oktober 1791 selbst dirigiert hatte, übernahm Henneberg auch die Leitung der nachfolgenden Vorstellungen. Henneberg schuf auch selbst mehrere Opern, die sich seinerzeit großer Beliebtheit erfreuten.

1797 komponierte er gemeinsam mit Ludwig van Beethoven Menuette und Deutsche Tänze für einen Maskenball der Pensionsgesellschaft bildender Künstler, die am 26. November 1797 im Großen Redoutensaal der Wiener Hofburg zur Aufführung gelangten.

Werke (Opern)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michael Lorenz: „Neue Forschungsergebnisse zum Theater auf der Wieden und Emanuel Schikaneder“, Wiener Geschichtsblätter, 4/2008, (Verein für Geschichte der Stadt Wien), Wien 2008, 15–36.
  2. Ebd.