Johann Christoph Kees

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Johann Christoph Kees (ca. 1830)

Johann Christoph Kees (* 1786 in Gelnhausen; † in Graz) war Großmagazineur und Spediteur, Bauherr und Realitätenbesitzer in Graz.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Christoph Kees kam von Gelnhausen über Wien nach Graz, wo er sich endgültig niederließ. In Wien heiratete er 1816 Emilie Brüxner und hatte mit ihr vier Kinder: Marie, verehelichte Börner, Emilie, verehelichte Lenk, Sophie, verehelichte Reyer und Adolph Kees. Als Bauherr von Bauten in Graz wie des sog. Palais Kees am Glacis und zahlreicher Zinshäuser am Kleinen Glacis, heute Radetzkystraße, Keesgasse, Wielandgasse und Nelkengasse (...erster frühgründerzeitlicher Baublock vor dem Neutor...) spielte er bei der Bebauung der Gründerzeitviertel in Graz eine bedeutende Vorreiterrolle. Die Keesgasse erinnert an ihn.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kunstdenkmäler der Stadt Graz, Profanbautendes 1.Bezirkes, Österreichische Kunsttopographie, Band LIII, Wien 1997