Johann Ernst Immanuel Walch

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Johann Ernst Immanuel Walch

Johann Ernst Immanuel Walch (* 29. August 1725 in Jena; † 1. Dezember 1778 in Jena) war ein deutscher Theologe und Geologe. Er war der Sohn des Theologen Johann Georg Walch.

Walch studierte semitische Sprachen, Naturwissenschaften und Mathematik in Jena. 1750 wurde er außerordentlicher Professor für Theologie, 1754 ordentlicher Professor für Logik und Metaphysik, 1759 für Rhetorik und Poetik.

Im Sommersemester 1760 war er Rektor der Universität Jena.

Walch war Herausgeber der Zeitschrift Der Naturforscher (1774–1778) und von 1749 bis 1756 Mitherausgeber der Zeitungen von gelehrten Sachen.

Bereits 1771 führte Walch die Bezeichnung Trilobit in seinen geologischen Schriften ein, diese konnte sich aber erst am Anfang des 19. Jahrhunderts in der Wissenschaft allgemein durchsetzten. (Walch, J.E.I. 1771. Die Naturgeschichte der Versteinerungen zur Erläuterung der Knorrischen Sammlung von Merkwürdigkeiten der Natur. Nürnberg). Seine geologische und Fossilien- Sammlung ist bis heute erhalten als Teil der Geologischen Sammlung der Friedrich Schiller Universität Jena [1]

Werke[Bearbeiten]

  • Einleitung in die Harmonie der Evangelien
  • Diatribe de ortu et progressu artis criticae apud veteres romanos (1747)
  • Dissertationes in Acta Apostolorum (1756–1761)
  • De arte critica veterum Romanorum (1757)
  • Die Naturgeschichte der Versteinerungen zur Erläuterung der Knorrischen Sammlung von Merkwürdigkeiten der Natur. Nürnberg 1771
  • Antiquitales symbolicae (1772)
  • Observationes in Matthaeum ex Graecis inscriptionibus (1779).

Literatur[Bearbeiten]

  1. http://www.universitaetssammlungen.de/sammlung/708